Dax startet vor Arbeitslosenzahlen und Inflationsdaten verhalten

Wirtschaft: Dax startet leicht positiv in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen verhalten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.305 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„In Asien haben die Investoren insbesondere bei gut gelaufenen wie den Technologietiteln zum Wochenschluss Gewinne mitgenommen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Der Markt in China bildete eine Ausnahme, dort wirkten noch die positiven Effekte der neuen Strafzölle nach. Im Schnitt werden chinesische Unternehmen nur noch mit einem Strafzoll von 15,6 Prozent belegt. Das hilft der exportlastigen Konjunktur im Reich der Mitte.“

„Für den Februar kann der Dax eine ordentliche Wertentwicklung vorweisen. In Anbetracht der vielen Störfaktoren und der weiterhin heiklen Situation zwischen dem Iran und den USA ist das Monatsplus von 3,3 Prozent mehr als sehenswert. Zwar haben andere europäische Aktienindizes teilweise neue Rekordhochs ausgebildet, hierzulande aber hat die hohe Exportabhängigkeit der stärkere Kursgewinne verhindert.“

„Vorbörslich haben die Zahlen von BASF das Interesse der Investoren gefunden. Der Chemieriese wird erneut von der eher schwachen konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone getroffen. So soll der Jahresgewinn im laufenden Jahr auf Vorjahresniveau stagnieren. Die ausbleibende Gewinndynamik schickt die Aktien vorbörslich in die Verlustzone.“

„Insgesamt werden die Anleger heute speziell auf die Veröffentlichung der Verbraucherpreise aus Deutschland und der US-Erzeugerpreise am Nachmittag achten. Um 16 Uhr folgt dann noch der Einkaufsmanagerindex aus Chicago“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein kostete 1,1816 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8463 Euro zu haben.

Der ließ leicht nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.177 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem von 140,85 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,17 US-Dollar, das waren 42 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, BASF, Iran, USA

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main, China, Deutschland, Chicago.

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax begann am Freitagmorgen verhalten mit einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent, während Anleger auf die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten warteten und die Auswirkungen von US-Strafzöllen auf chinesische Unternehmen sowie die schwache konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone im Blick hatten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verhaltener Handelsstart des Dax
  • Gewinnmitnahmen bei Technologietiteln in Asien
  • Positive Effekte neuer Strafzölle in China
  • Stagnation des Jahresgewinns von BASF aufgrund schwacher Eurozone
  • Hohe Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft
  • Anstehende Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreise
  • Anstehende Veröffentlichung der US-Erzeugerpreise
  • Anstehende Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex aus Chicago
  • Leichte Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar
  • Rückgang des Goldpreises
  • Anstieg des Ölpreises für Brent-Sorte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es gibt keine Beschreibung über die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax startet verhalten in den Handelstag
  • Investoren nehmen Gewinne bei Technologietiteln mit
  • Positive Effekte der neuen Strafzölle in China
  • Unterstützung für exportlastige Konjunktur in China
  • Dax legt im Februar um 3,3 Prozent zu
  • Hohe Exportabhängigkeit verhindert stärkere Kursgewinne
  • BASF Aktien in Verlustzone vorbörslich
  • ANleger achten auf Verbraucherpreise und Einkaufsmanagerindex
  • Euro etwas stärker gegenüber US-Dollar
  • Goldpreis leicht gesunken
  • Ölpreis gestiegen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten bei CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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