Hamburg zahlt zugesagte Mittel für psychosoziale Zentren nicht aus
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Sozialpolitik in Hamburg: Verzögerte Finanzhilfen
Hamburg () – Die Hamburger Sozialbehörde hat für das Jahr 2025 zugesagte Finanzhilfen für psychosoziale Zentren für Geflüchtete noch nicht ausgezahlt. Das kritisierte die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft am Freitag.
Die Mittel in Höhe von 625.000 Euro waren vom Bund gekürzt worden, die Bürgerschaft hatte Ende 2024 beschlossen, die Kürzungen für 2025 und 2026 auszugleichen.
Der Senat erklärte auf eine Anfrage der Linken, der Bewilligungsprozess stehe kurz vor dem Abschluss.
Die Grundlagen für die Vergabe seien im September 2025 geschaffen worden, die Prüfung der Anträge von drei ausgewählten Trägern habe sich bis Ende Januar 2026 hingezogen. Welche Auswirkungen die verspätete Zahlung auf die Angebote im vergangenen Jahr hatte, ließ die Behörde offen.
Die fluchtpolitische Sprecherin der Linken, Carola Ensslen, kritisierte die Verzögerung scharf.
Es sei ein Armutszeugnis, dass die ohnehin überlasteten Zentren das Geld nicht erhalten hätten. Die Folge seien Aufnahmestopps und längere Wartelisten für traumatisierte Geflüchtete gewesen.
Der Senat handele fahrlässig, da die Folgekosten um ein Vielfaches höher seien. Das Geld müsse umgehend fließen und die Finanzierung über 2026 hinaus zugesagt werden.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Hamburgische Bürgerschaft, Senat, Carola Ensslen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Hamburger Sozialbehörde hat noch keine zugesagten Finanzhilfen von 625.000 Euro für psychosoziale Zentren für Geflüchtete für 2025 ausgezahlt, was von der Fraktion Die Linke scharf kritisiert wird, da die Verzögerungen negative Auswirkungen auf die Unterstützung traumatisierter Geflüchteter haben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Kürzungen von Mitteln durch den Bund
Beschluss der Bürgerschaft zur Ausgleichung der Kürzungen
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Carola Ensslen, der fluchtpolitischen Sprecherin der Linken, zitiert, die die Verzögerung der Finanzhilfen scharf kritisiert.