EKD kritisiert geplante GEAS-Reform scharf

Gesellschaftliche Debatten zur Asylreform in Berlin

Berlin () – Vor der Abstimmung über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) übt die Evangelische Kirche in (EKD) scharfe Kritik an den Plänen von und SPD.

Der Beauftragte der EKD für Flüchtlingsfragen, Bischof Christian Stäblein, sagte der „Rheinischen Post“: „Maßstab jeder Entscheidung ist die Würde der Schutzsuchenden. Die biblische Tradition erzählt von einem Gott, der an der Seite derer steht, die aus Not fliehen müssen, und sie in eine neue Zukunft begleitet.“

Dementsprechend bewertet die EKD die geplante Reform als zu drastisch. „Die geplanten Regelungen greifen tief in das Leben von Geflüchteten ein“, sagte Stäblein. „Wenn sogar und Kinder in speziellen Einrichtungen mit starken Einschränkungen leben oder gar in Haft genommen werden sollten, widerspricht das unserem christlichen Menschenbild und dem Gebot der Humanität.“ Er fuhr fort: „Artikel 1 unseres Grundgesetzes gilt für alle gleich: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild.“

Gleichzeitig sprach er sich für die Pläne von Innenminister (CSU) aus, dass Asylsuchende in Zukunft eine Arbeitserlaubnis nach drei Monaten erhalten sollen, anstatt wie bisher nach sechs Monaten. Stäblein sagte der Zeitung: „Es ist richtig, dass Asylsuchende künftig früher arbeiten dürfen, ich begrüße die Entscheidung. Nun kommt es darauf an, dass es in der Praxis auch möglich wird.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Union, SPD, Bischof Christian Stäblein, Alexander Dobrindt, CSU

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) kritisiert die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems als zu drastisch und menschenunwürdig, während sie gleichzeitig die Idee einer frühzeitigen Arbeitsgenehmigung für Asylsuchende unterstützt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
  • Geplante Regelungen für den Umgang mit Flüchtlingen
  • Eingriffe in das Leben von Geflüchteten
  • Behandlung von Familien und Kindern in speziellen Einrichtungen
  • Christliches Menschenbild und Gebot der Humanität
  • Artikel 1 des Grundgesetzes: Menschenwürde
  • Vorschlag zur Arbeitserlaubnis für Asylsuchende nach drei Monaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EKD übt scharfe Kritik an Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
  • Bischof Christian Stäblein betont Würde der Schutzsuchenden
  • Geplante Reform wird als zu drastisch bewertet
  • Kritik an speziellen Einrichtungen für Familien und Kinder
  • Widerspruch zum christlichen Menschenbild und Gebot der Humanität
  • Unterstützung für frühere Arbeitserlaubnis nach drei Monaten
  • Betonung der praktischen Umsetzbarkeit dieser Entscheidung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Scharfe Kritik der Evangelischen Kirche in Deutschland an Reformplänen
  • Eingriffe in das Leben von Geflüchteten als zu drastisch bewertet
  • Widerspruch zum christlichen Menschenbild und Gebot der Humanität
  • Hinweis auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde
  • Befürwortung einer schnelleren Arbeitserlaubnis für Asylsuchende
  • Wichtigkeit der praktischen Umsetzung der Arbeitserlaubnis

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bischof Christian Stäblein, dem Beauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland für Flüchtlingsfragen, zitiert, der die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) kritisiert und die Würde der Schutzsuchenden betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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