DM sieht Online-Medikamente als Antwort auf hohe Gesundheitskosten

Wirtschaft: Drogeriemarkt dm und Gesundheitssystem

() – Angesichts der Klage des Vereins Wettbewerbszentrale gegen DM hat der Vorsitzende der Geschäftsführung des Drogerieunternehmens, Christoph Werner, den Verkauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten über die dm-Online-Apotheke als Beitrag zu einem bezahlbaren Gesundheitssystem verteidigt.

Er sei sehr zuversichtlich, dass das Handeln des Unternehmens „im Einklang ist mit der einschlägigen gesetzlichen Vorgabe“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. „Und wir glauben, dass in die Entwicklung einfach dahin gehen wird, weil das Gesundheitssystem sich reformieren muss, um weiterhin eine gute Leistung den anbieten zu können. Bei Versicherungsbeiträgen, die als Lohnnebenkosten so dimensioniert sind, dass sie uns nicht aus dem rauskatapultieren wegen zu hohen Lohnstückkosten.“

Der Vertrieb von DM läuft über eine zugelassene Apotheke in Tschechien. Er würde das auch aus Deutschland machen, aber „das ist nun mal die Gesetzgebung, die das so vorschreibt, dass man das aus dem Ausland machen muss“, so Werner. Das Vertriebsmodel über Drogerien adressiert aus Werners Sicht den demografischen Wandel, das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Menschen und die „Überlastung des Gesundheitssystems im Hinblick auf die Zeit, die es braucht, bis man überhaupt mal Termine bei Ärzten kriegt“.

Auch die Kosten des Systems machten eine Reform nötig. Werner verwies auf „die steigenden Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt in die , um die Lohnnebenkosten nicht zu sehr steigen zu lassen. Wenn man sich das anguckt, wird es Veränderungen geben.“

Seit Ende Dezember verkauft der Drogeriemarktführer nicht-verschreibungspflichtige Medikamente über sein Online-Portal.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Drogeriemarkt dm (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Wettbewerbszentrale, dm, Welt, Bundeshaushalt

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Karlsruhe, Tschechien, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Christoph Werner, der Geschäftsführer von dm, verteidigt den Verkauf nicht verschreibungspflichtiger Medikamente über die Online-Apotheke des Unternehmens als Beitrag zu einem bezahlbaren Gesundheitssystem und betont die Notwendigkeit von Reformen im deutschen Gesundheitssystem.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Klage des Vereins Wettbewerbszentrale gegen DM
  • Verkauf nicht verschreibungspflichtiger Medikamente über dm-Online-Apotheke
  • Beitrag zu einem bezahlbaren Gesundheitssystem
  • Reformbedarf im Gesundheitssystem
  • Hohe Versicherungsbeiträge als Lohnnebenkosten
  • Vertrieb über zugelassene Apotheke in Tschechien
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verteidigung des Verkaufs nicht verschreibungspflichtiger Medikamente
  • Zuversicht über gesetzeskonformes Handeln
  • Notwendigkeit der Reform des Gesundheitssystems
  • Adressierung des demografischen Wandels und Gesundheitsbewusstseins
  • Reaktion auf Überlastung des Gesundheitssystems
  • Erwähnung der steigenden Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt
  • Potenzial für Veränderungen im Gesundheitssystem

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von dm, Christoph Werner, verteidigt den Verkauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten und äußert sich zu den Herausforderungen des Gesundheitssystems in Deutschland.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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