Nach Airbus-Auftrag: BDLI fürchtet Konkurrenz aus China

Wettbewerbsdruck im Luftfahrtsektor Deutschland

() – Angesichts der Airbus-Bestellung aus China hat der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) eindringlich vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau gewarnt.

„Aus deutscher und europäischer Sicht ist China derzeit im Flugzeugbau ein guter Kunde“, sagte BDLI-Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn dem „Politico“. „Doch das Land will in diesem Sektor auch mehr und mehr zu einem Konkurrenten werden. Bei der Elektromobilität kann man sehen, wie schnell China aufholen und überholen kann.“ Die müsse mehr tun, um Deutschlands Vorsprung zu halten.

Bundeskanzler Friedrich (CDU) hatte bei seinem Antrittsbesuch in Peking am Mittwoch verkündet, dass China bis zu 120 Flugzeuge bei Airbus bestellen wolle. Chinas Auftrag verdeutliche, „dass wir mit Airbus und der verbundenen Zulieferkette über ein industrielles und wirtschaftliches Juwel verfügen“, sagte von Hahn. Dies gelte es zu sichern und zu stärken. „Europa und insbesondere müssen darauf achten, den technologischen Vorsprung im Flugzeugbau zu erhalten und auszubauen. Hierfür sind politische Weichenstellungen erforderlich.“

Die müsse sich in ihrer angekündigten Luftfahrtstrategie zur technologischen Führungsrolle Deutschlands im Flugzeugbau bekennen, forderte die Verbandschefin. Entscheidend seien dann die daraus folgenden Maßnahmen wie das Budget des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Airbus A321 (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marie-Christine von Hahn, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Bundesregierung, Friedrich Merz (CDU), Airbus

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Peking.

Worum geht es in einem Satz?

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie warnt vor wachsender technologischer Konkurrenz aus China im Flugzeugbau und fordert von der Bundesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, um Deutschlands Vorsprung in diesem Sektor zu sichern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Airbus-Bestellung aus China
  • Warnung des BDLI vor technologischer Konkurrenz
  • China verzeichnet Fortschritte im Flugzeugbau
  • Wunsch Chinas, im Flugzeugbau wettbewerbsfähig zu werden
  • Politische Weichenstellungen nötig
  • Ankündigung der deutschen Luftfahrtstrategie

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BDLI warnt vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau
  • China als wichtiger Kunde, aber auch auf dem Weg zum Konkurrenten
  • Bundesregierung muss mehr tun, um deutschen Vorsprung zu sichern
  • Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte Chinas Bestellung von bis zu 120 Flugzeugen an
  • Betonung der Bedeutung von Airbus und der Zulieferkette
  • Forderung nach politischen Weichenstellungen zur Wahrung des technologischen Vorsprungs
  • Regierung muss sich in Luftfahrtstrategie zur technologischen Führungsrolle bekennen
  • Notwendigkeit von Maßnahmen, einschließlich Budget des Luftfahrtforschungsprogramms

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Warnung vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau
  • Notwendigkeit, Deutschlands Vorsprung zu halten
  • Forderung nach mehr Maßnahmen der Bundesregierung
  • Betonung der Bedeutung der Luftfahrtstrategie
  • Notwendigkeit politischer Weichenstellungen
  • Entscheidende Relevanz des Budgets für das Luftfahrtforschungsprogramm

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der BDLI-Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn zitiert, die vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau warnt und mehr Unterstützung der Bundesregierung für den deutschen Luftfahrtsektor fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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