Gesundheitsministerin weist Ärzte-Kritik an Apothekenreform zurück

Gesundheitspolitik in Berlin: Apothekenreform im Fokus

() – Kurz vor der ersten Bundestagsdebatte zur Apothekenreform hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Kritik von Ärzteverbänden zurückgewiesen.

Nicht die oder die Apotheken allein würden entscheiden, bei welchen Erkrankungen sie Medikamente ohne ärztliche Verschreibung ausgeben dürften, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Es werde ein Gremium zwischen Ärzten und Apothekern geben, das Richtlinien festlegt, so Warken. „Man sollte da auch etwas unaufgeregter diskutieren innerhalb der Berufsgruppen und sich eher als Team verstehen.“

Die Regelung zu rezeptfreien Medikamenten werde im Gesetz bleiben, versprach die Ministerin. Die Ärzteschaft hatte moniert, dass Apotheken fachlich nicht in der Lage seien, Erkrankungen einzustufen und Medikamente dann rezeptfrei auszugeben, so wie im Gesetz vorgesehen.

Warken versprach, die Bürger würden noch in diesem Jahr erste Ergebnisse der Reform sehen. Sie bekämen dann bei unkomplizierten akuten Erkrankungen Arzneimittel ohne Rezept. Zudem könnten sie sich in der Apotheke zum Beispiel gegen FSME oder Tetanus impfen lassen.

4,7/5 (16 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Apotheke (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Ärzteverbände, RTL, ntv

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Kritik von Ärzteverbänden zur Apothekenreform zurückgewiesen und betont, dass ein gemeinsames Gremium von Ärzten und Apothekern Richtlinien für die Ausgabe rezeptfreier Medikamente festlegen wird, während die Regelung im Gesetz bleibt und Bürger noch in diesem Jahr Ergebnisse der Reform erwarten können.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erste Bundestagsdebatte zur Apothekenreform
  • Kritik von Ärzteverbänden
  • Fragen zur Entscheidungskompetenz von Apotheken
  • Gremium zwischen Ärzten und Apothekern zur Festlegung von Richtlinien
  • Ärzteschaft bezweifelt fachliche Eignung der Apotheken
  • Regelung zu rezeptfreien Medikamenten im Gesetz
  • Ankündigung von Ergebnissen der Reform noch im laufenden Jahr

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken weist Kritik von Ärzteverbänden zurück
  • Entscheidung über rezeptfreie Medikamente nicht allein von Politik oder Apotheken
  • Gremium zwischen Ärzten und Apothekern soll Richtlinien festlegen
  • Warken fordert unaufgeregte Diskussion zwischen Berufsgruppen
  • Regelung zu rezeptfreien Medikamenten bleibt im Gesetz
  • Ärzteschaft kritisiert Fachkompetenz der Apotheken
  • Bürger sollen noch in diesem Jahr erste Ergebnisse der Reform sehen
  • Möglichkeit, bei unkomplizierten Erkrankungen Arzneimittel ohne Rezept zu erhalten
  • Impfungen in Apotheken gegen FSME oder Tetanus vorgesehen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bildung eines Gremiums zwischen Ärzten und Apothekern zur Festlegung der Richtlinien
  • Beibehaltung der Regelung zu rezeptfreien Medikamenten im Gesetz
  • Bürger erhalten bei unkomplizierten akuten Erkrankungen Arzneimittel ohne Rezept
  • Möglichkeit, sich in der Apotheke gegen FSME oder Tetanus impfen zu lassen
  • Erste Ergebnisse der Reform noch in diesem Jahr sichtbar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert, in der sie die Kritik von Ärzteverbänden zurückweist und betont, dass ein Gremium zwischen Ärzten und Apothekern Richtlinien festlegen werde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert