Wirtschaftliche Unsicherheit durch US-Zollpolitik in Berlin
Berlin () – Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur US-Zollpolitik begrüßt. „Wir begrüßen das Urteil des Obersten Gerichtshofs, der die reziproken Zölle der US-Regierung für unrechtmäßig erklärt hat“, sagte der Leiter der VDMA-Außenwirtschaft, Oliver Richtberg, dem Newsletter „Industrie und Handel“ des „Politico“ am Freitag. „Das ist ein wichtiges Signal für regelbasierten Handel und Rechtssicherheit.“
Trotzdem bleibe die Unsicherheit für europäische Unternehmen. „US-Präsident Trump verfügt über mehrere alternative Rechtsgrundlagen, um globale Zölle zu verhängen“, so Richtberg weiter. „Wir befürchten daher, dass ein 15 Prozent-Zollsatz für EU-Importe zeitnah wieder eingeführt wird.“ Die praktischen Auswirkungen der Entscheidung seien noch nicht absehbar.
Der Verband der Chemischen Industrie sieht ebenfalls keinen Grund zur Entwarnung. „Der Supreme Court zieht eine rote Linie: Auch in der Handelspolitik endet politische Willkür am Rechtsstaat“, kommentierte VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. „Das ist ein deutliches Stoppsignal gegen eine Zollpolitik nach Gutsherrenart. Doch Entwarnung gibt es nicht“, so Große Entrup.
„Für unsere Unternehmen beginnt jetzt keine Phase der Stabilität, sondern eine neue Runde der Unsicherheit. Wer glaubt, damit sei der Zollkonflikt erledigt, irrt. Neue Zölle auf anderer Rechtsgrundlage sind jederzeit möglich“, sagte er. „Die handelspolitischen Turbulenzen verschwinden nicht – sie wechseln nur das Spielfeld.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Containerschiff (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oliver Richtberg, Wolfgang Große Entrup
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Oberster Gerichtshof, US-Regierung, VDMA, Politico, US-Präsident Trump, Verband der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, USA (Zollpolitik)
Worum geht es in einem Satz?
Der VDMA begrüßt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, die reziproken Zölle der US-Regierung als unrechtmäßig zu erklären, warnt jedoch vor anhaltender Unsicherheit für europäische Unternehmen, da alternative Rechtsgrundlagen für globale Zölle bestehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA
- Unrechtmäßigkeit der reziproken Zölle der US-Regierung
- Gleiche Unsicherheiten für europäische Unternehmen
- Alternative Rechtsgrundlagen von US-Präsident Trump
- Befürchtung eines 15 Prozent-Zolls für EU-Importe
- Neue Runde der Unsicherheit in der Handelspolitik
- Politische Willkür in der Handelspolitik
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Begrüßung des Urteils durch den VDMA
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- Anhaltende Unsicherheit für europäische Unternehmen
- Möglichkeit der Wiederherstellung von Zöllen durch US-Präsident Trump
- Befürchtung eines 15 Prozent-Zollsatzes für EU-Importe
- Unklare praktische Auswirkungen der Entscheidung
- Keine Entwarnung für die Chemische Industrie
- Zeichen gegen politische Willkür in der Handelspolitik
- Keine Phase der Stabilität für Unternehmen
- Mögliche neue Zölle auf anderer Rechtsgrundlage
- Fortdauernde handelspolitische Turbulenzen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Oliver Richtberg, der Leiter der VDMA-Außenwirtschaft, äußert sich positiv zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und betont, dass das Urteil ein wichtiges Signal für regelbasierten Handel sei.
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