Spahn wirbt für deutliche Erhöhung des Renteneintrittsalters

Gesellschaftliche Entwicklungen zur Rentenreform in Deutschland

Berlin () – Unionsfraktionschef Jens (CDU) rechnet mit einer deutlichen Erhöhung des Renteneintrittsalters.

„Wenn man hundert wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Jedes zweite neugeborene Mädchen werde mit hoher Wahrscheinlichkeit 100 Jahre alt werden.

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug laut Statistischem Bundesamt (Destatis) in im Jahr 2024 für Frauen 83,5 Jahre und für 78,9 Jahre. Vor der Pandemie hatte die Lebenserwartung in den Jahren 2011 bis 2019 für beide Geschlechter pro Jahr um durchschnittlich etwa 0,1 Jahre zugenommen. Wäre der ab 2019 unverändert fortgesetzt worden, würde es ab 2019 bei den Frauen rund 165 Jahre und bei den Männern rund 212 Jahre dauern, bis die durchschnittliche Lebenserwartung auf hundert Jahre steigt.

Wenn die Lebenserwartung weiter steige, werde auch das Renteneintrittsalter weiter steigen, sagte Spahn. Er gehe daher davon aus, dass die Rentenkommission Vorschläge für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und zur Lebensarbeitszeit machen werde. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente ohne Abschläge wird derzeit schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

Auf die Frage, ob er ausschließe, dass die Bundesregierung die Schuldenbremse abermals lockern könnte, um die Sozialkassen zu retten, antwortete Spahn mit einer klaren Absage. Er sehe „keinerlei Spielraum für weitere Schulden“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Statistisches Bundesamt (Destatis), Rentenkommission, Bundesregierung, Funke-Mediengruppe

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) prognostiziert aufgrund der steigenden Lebenserwartung eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und schließt eine Lockerung der Schuldenbremse zur Rettung der Sozialkassen aus.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Lebenserwartung in Deutschland
  • Prognose, dass viele Neugeborene 100 Jahre alt werden
  • Statistische Daten zur durchschnittlichen Lebenserwartung im Jahr 2024
  • Zunahme der Lebenserwartung vor der Pandemie
  • Diskussion über zukünftige Renteneintrittsalter aufgrund steigender Lebenserwartung
  • Aktuelle Anhebung der Altersgrenze für die Regelaltersrente auf 67 Jahre

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Deutliche Erhöhung des Renteneintrittsalters
  • Vorschläge der Rentenkommission zur Lebensarbeitszeit
  • Altersgrenze für Regelaltersrente wird auf 67 Jahre angehoben
  • Keine Möglichkeit zur Lockerung der Schuldenbremse für Sozialkassen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Spahn zitiert, in der er mit der Aussage, dass man bei einer Lebenserwartung von hundert Jahren nicht mit Mitte 60 aufhören könne zu arbeiten, eine Erhöhung des Renteneintrittsalters in Aussicht stellt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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