Wirtschaft: Tarifverhandlungen und Lohnsteigerungen in Berlin
Berlin () – Inmitten der laufenden Tarifauseinandersetzungen unter anderem bei der Bahn und im öffentlichen Dienst schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung einen anderen Bewertungsmaßstab für Lohnsteigerungen vor.
Ihm fehle in der Debatte über höhere Löhne immer „die Betrachtung der Produktivität“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wenn die Menschen sagen können, ich produziere auch wirklich vier Prozent mehr in meiner Arbeitszeit pro Jahr, dann finde ich es völlig legitim, dass auch die Löhne um vier Prozent steigen“, so der Ökonom.
Nach Fratzschers Eindruck ist das Drohpotenzial der Arbeitnehmer hoch. Es gebe zwar drei Millionen Arbeitslose, aber eben auch 1,6 Millionen offene Jobs. So gesehen hätten die Arbeitnehmer eine starke Position. „Zumindest die, die durch Tarifverträge und Gewerkschaften abgesichert sind, was ungefähr die Hälfte der Beschäftigten betrifft“, sagte er dem RND.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Gewerkschaften
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung empfiehlt, bei Tarifverhandlungen die Produktivität stärker zu berücksichtigen, um angemessene Lohnsteigerungen zu legitimieren, da Arbeitnehmer aufgrund offenen Stellen und Tarifverträgen eine starke Verhandlungsposition haben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Laufende Tarifauseinandersetzungen bei der Bahn und im öffentlichen Dienst
- Diskussion über höhere Löhne
- Fehlende Betrachtung der Produktivität in der Debatte
- Hohe Zahl offener Stellen trotz Arbeitslosigkeit
- Stellungnahme von DIW-Chef Marcel Fratzscher
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DIW schlägt neuen Bewertungsmaßstab für Lohnsteigerungen vor
- Hinweis auf fehlende Betrachtung der Produktivität in der Debatte
- Marcel Fratzscher betont Legitimität von Lohnerhöhungen bei steigender Produktivität
- Hohe Drohpotenzial der Arbeitnehmer trotz drei Millionen Arbeitslosen
- 1,6 Millionen offene Jobs zeigen starke Position der Arbeitnehmer
- Gute Position insbesondere für Beschäftigte mit Tarifverträgen und Gewerkschaften
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Änderung der Bewertungsmaßstäbe für Lohnsteigerungen
- verstärktes Augenmerk auf Produktivität
- mögliche Lohnerhöhungen proportional zur Produktivitätssteigerung
- starke Position der Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen
- Einfluss von Tarifverträgen und Gewerkschaften auf die Beschäftigten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marcel Fratzscher, dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, zitiert. Er hebt hervor, dass in der Debatte über Löhne die Produktivität stärker berücksichtigt werden sollte.
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