Wirtschaft: Prognosen für Megadeals in 2026
New York () – Die US-Bank JP Morgan erwartet weltweit eine Welle von großen Übernahmen.
Ende 2025 habe es mit dem 55 Milliarden Dollar schweren Verkauf des Videospieleentwicklers Electronic Arts und der Übernahme des Medienkonzerns Warner Bros. durch Netflix für 72 Milliarden Dollar zum ersten Mal seit Längerem wieder sehr große Deals gegeben, sagte Filippo Gori, Co-Head Global Banking bei JP Morgan, dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Dieses Momentum hält an, und wir sind überzeugt: 2026 wird das Jahr der Megadeals werden. Unsere Pipeline ist so voll wie nie zuvor.“
Für das gestiegene Interesse an großen Übernahmen gibt es laut Gori verschiedene Ursachen. „Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Finanzinvestoren sind so günstig wie lange nicht“, sagte er. „Außerdem ist das Zinsumfeld in Europa und den USA stabil, was für Planungssicherheit sorgt.“ Hinzu komme, dass sich Unternehmen in vielen Regionen der Welt an das unsichere geopolitische Umfeld gewöhnt hätten und darin inzwischen kein Hindernis mehr sähen, Übernahmen anzugehen.
In den Vereinigten Staaten erwartet Gori unter anderem wegen der Politik von Präsident Donald Trump weitere Übernahmen. „In den USA wollen viele Konzerne auch wegen wirtschaftsfreundlicher Reformen der Regierung aktiv werden und denken deshalb zum Teil auch über Deals nach, die bisher als ausgeschlossen galten.“ Zudem erwartet Gori Akquisitionen innerhalb Europas. „Europa braucht größere Unternehmen, um in Sektoren wie Technologie, Verteidigung und Infrastruktur im globalen Wettbewerb mithalten zu können“, sagte er.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chase Bank (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Filippo Gori, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
JP Morgan, Electronic Arts, Warner Bros., Netflix, Handelsblatt, Donald Trump
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
New York, Europa, Vereinigte Staaten
Worum geht es in einem Satz?
JP Morgan prognostiziert für 2026 eine Welle großer Übernahmen, unterstützt durch günstige Finanzierungsbedingungen und die Stabilität des Zinsumfelds in den USA und Europa, während Unternehmen sich an geopolitische Unsicherheiten angepasst haben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Günstige Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Investoren
- Stabiles Zinsumfeld in Europa und den USA
- Unternehmen gewöhnen sich an ein unsicheres geopolitisches Umfeld
- Politik von Präsident Donald Trump in den USA
- Wirtschaftsfördernde Reformen der Regierung
- Notwendigkeit größerer Unternehmen in Europa für globalen Wettbewerb
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- JP Morgan erwartet weltweite Welle von großen Übernahmen
- Große Deals wie Verkauf von Electronic Arts und Übernahme von Warner Bros. durch Netflix
- Günstige Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Investoren
- Stabilität des Zinsumfelds sorgt für Planungssicherheit
- Unternehmen gewöhnen sich an geopolitische Unsicherheiten
- Erwartung weiterer Übernahmen in den USA wegen wirtschaftsfreundlicher Reformen von Trump
- Europa benötigt größere Unternehmen für globalen Wettbewerb in Technologie, Verteidigung und Infrastruktur
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Welle von großen Übernahmen erwartet
- Hohe Nachfrage nach Megadeals
- Gestiegene Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen
- Stabilität im Zinsumfeld fördert Planungssicherheit
- Unternehmen gewöhnen sich an geopolitische Unsicherheiten
- US-Politik fördert Übernahmen
- Wirtschaftsfreundliche Reformen in den USA motivieren Unternehmen
- Bedarf an größeren Unternehmen in Europa
- Wettbewerbsfähigkeit in Technologie, Verteidigung und Infrastruktur soll gestärkt werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Filippo Gori, Co-Head Global Banking bei JP Morgan, äußert sich zur Erwartung von großen Übernahmen und gibt Gründe für das gestiegene Interesse an, darunter günstige Finanzierungsbedingungen und eine stabile Zinspolitik.
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