Studie sieht Milliarden-Mehrertrag für Sachsen durch Vermögensteuer
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Steuerreform-Debatte in Sachsen
Dresden () – Eine Vermögensteuer könnte dem Freistaat Sachsen jährlich rund 4,4 Milliarden Euro zusätzlich bringen. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben, deren Ergebnisse am Freitag in Berlin vorgestellt wurden.
Die Linke in Sachsen verwies auf die Studie, um ihr Steuerkonzept zu untermauern.
Der sächsische Landesvorsitzende der Linken, Marco Böhme, teilte mit, die Studie zeige, dass das Geld da sei. Statt Kürzungen im Sozialstaat vorzunehmen, solle man sich an eine gerechte Steuerreform wagen.
Die Vermögensteuer helfe, die Kluft zwischen sehr Reichen und dem Rest der Bevölkerung zu schließen, und könne wichtige Bereiche wie Bildung und bezahlbares Wohnen finanzieren.
Die Landesvorsitzende Anja Eichhorn kritisierte, dass in Deutschland Einkommen sehr hoch, Vermögen aber kaum besteuert würden. Sören Pellmann, sächsischer Bundestagsabgeordneter der Linken, verwies auf die extreme Vermögensungleichheit.
Das reichste Prozent der Bevölkerung verfüge über knapp 40 Prozent des Gesamtvermögens.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Die Linke, Marco Böhme, Anja Eichhorn, Sören Pellmann
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Dresden, Berlin, Sachsen
Worum geht es in einem Satz?
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass eine Vermögensteuer dem Freistaat Sachsen jährlich etwa 4,4 Milliarden Euro einbringen könnte, was von der Linken als Grundlage für eine gerechte Steuerreform zur Bekämpfung von Vermögensungleichheit und zur Finanzierung wichtiger gesellschaftlicher Bereiche angeführt wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgestellt
Ergebnis: Vermögensteuer könnte Sachsen 4,4 Milliarden Euro jährlich bringen
Linke in Sachsen stützt sich auf Ergebnisse der Studie
Aufforderung zu gerechter Steuerreform anstelle von Sozialkürzungen
Ziel: Schließung der Kluft zwischen Reichen und Rest der Bevölkerung
Bildung und bezahlbares Wohnen als Finanzierungsmöglichkeiten
Kritik an niedriger Besteuerung von Vermögen im Vergleich zu Einkommen
Hinweis auf extreme Vermögensungleichheit in Deutschland
Reichstes Prozent besitzt 40 Prozent des Gesamtvermögens
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Marco Böhme, der sächsische Landesvorsitzende der Linken, äußert sich zur Studie und betont, dass das Geld für eine gerechte Steuerreform vorhanden sei.