Özoguz kritisiert Fifa-Pläne zur Wiedereingliederung Russlands
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Sportpolitik: Russland im internationalen Fußball
Berlin () – Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Aydan Özoguz (SPD), hat den Vorstoß des Präsidenten des Weltfußballverbandes (Fifa), Gianni Infantino, zurückgewiesen, russischen Teams wieder bei internationalen Fußball-Wettbewerben spielen zu lassen. „Eine Wiedereingliederung Russlands und seiner Verbände in den Weltfußball ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem Russland die Ukraine mit unverminderter Härte bombardiert, wäre ein fatales Signal“, sagte Özoguz dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Russlands Präsident Wladimir Putin verschleppe derzeit die Friedensverhandlungen mit der Ukraine und greife stattdessen massiv mit Bomben und Drohnen zivile Infrastruktur an. Täglich stürben Menschen, viele litten im ukrainischen Winter ohne ausreichende Heizung und ohne Zugang zu fließendem Wasser.
„Russland in dieser Situation wieder in den internationalen Spielbetrieb einzubinden, wäre eine Bankrotterklärung des Sports, ganz besonders im Fußball“, sagte Özoguz. „Als weltweit meistgespielte und meistverfolgte Sportart trägt der Fußball eine besondere Verantwortung. Und diese Verantwortung muss gelebt werden.“ Infantino scheine „jeden moralischen Kompass verloren zu haben“.
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Aydan Özoguz, die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, hat Gianni Infantinos Vorschlag zurückgewiesen, russische Teams wieder bei internationalen Wettbewerben spielen zu lassen, und bezeichnete dies als ein fatales Signal angesichts der anhaltenden Angriffe Russlands auf die Ukraine.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Vorstoß von Gianni Infantino zur Wiedereingliederung russischer Teams
Anhaltende militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine
Unzureichende Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine
Humanitäre Krise in der Ukraine
Verantwortung des Fußballs als weltweit beliebteste Sportart
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Vorsitzenden des Bundestags-Sportausschusses, Aydan Özoguz (SPD), zitiert, die den Vorstoß von Gianni Infantino zurückweist und die Auswirkungen einer Wiedereingliederung Russlands in den Weltfußball kritisiert.