Umweltminister fürchtet neues Chaos beim Heizungsgesetz

Heizungswechsel und Klimaförderung in Deutschland

() – Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) hat eine zügige Einigung auf neue Regeln für den Heizungstausch gefordert und Korrekturen bei der Förderung angemahnt. „Von den Heizungsbauern über die Installateure bis zur Energiewirtschaft und den kommunalen Spitzenverbänden rufen alle: Stiftet kein neues Chaos, ändert möglichst wenig, und schafft endlich Planungssicherheit“, sagte Schneider der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Die Mahnung sollten wir hören und rasch für Klarheit sorgen.“

Die hatte im Dezember angekündigt, bis Ende Januar Eckwerte für das „Gebäudemodernisierungsgesetz“ vorzulegen, zu dem das „Gebäudeenergiegesetz“ der Ampel-Regierung werden soll. Doch die Verhandlungen zwischen Wirtschafts- und Bauministerium sowie den Fraktionsspitzen von und SPD stecken fest.

Schneider warnte vor einer Aufweichung der Regeln des sogenannten Heizungsgesetzes. „Für mich ist entscheidend, dass wir die CO2-Einsparungen erreichen. Das ist nicht nur fürs Klima wichtig, es ist auch fairer für die Haushalte“, sagte der SPD-Politiker. „Denn das Verfeuern von Gas und Öl wird immer teurer. Und wenn wir die Leute nicht jetzt dazu bringen, auf erneuerbare Heizquellen umzusteigen, lassen wir sie in die Kostenfalle laufen.“

Zugleich mahnte der Minister Änderungen bei der Förderung von Sanierungen und Heizungstausch an. „Wir sollten die staatlichen Zuschüsse stärker an sozialen Kriterien ausrichten“, sagte Schneider. Ziel müsse sein, Haushalte mit mittleren und unteren Einkommen in die Lage zu versetzen, ihre Häuser und Wohnungen auf Dauer Klima- und Geldbeutel-schonend zu heizen. „In der wurde oft nur auf die Emissionsreduzierung und zu wenig auf die gerechte Verteilung der staatlichen Förderung geachtet. Das Ergebnis war, dass besonders viel bei den oberen zehn Prozent gelandet ist. Das hat viele Leute zurecht kiebig gemacht. Das sollte und das kann diese Regierung besser machen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fernwärme-Anschluss (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Carsten Schneider (SPD), Heizungsbauer, Installateure, Energiewirtschaft, kommunale Spitzenverbände, Neue Osnabrücker Zeitung, Koalition, Wirtschaftsministerium, Bauministerium, Fraktionsspitzen von Union und SPD, Ampel-Regierung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Klimaschutzminister Carsten Schneider fordert eine rasche Einigung auf neue Regeln für den Heizungstausch sowie eine sozial gerechtere Förderung von Sanierungen, um Planungssicherheit zu schaffen und Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen den Umstieg auf erneuerbare Heizquellen zu erleichtern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ankündigung neuer Regeln für Heizungstausch
  • Forderung nach Planungssicherheit von Heizungsbauern und Installateuren
  • Steckenbleiben der Verhandlungen zwischen Ministerien und Fraktionsspitzen
  • Warnung vor Aufweichung der Regeln des Heizungsgesetzes
  • Ziel von CO2-Einsparungen und Umstieg auf erneuerbare Heizquellen
  • Bedarf nach sozial gerechteren Förderkriterien für Sanierungen und Heizungstausch
  • Kritik an ungleicher Verteilung staatlicher Förderung in der Vergangenheit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zügige Einigung auf neue Regeln für Heizungstausch gefordert
  • Risiko von Chaos und Unsicherheiten bei Heizungsbauern und Installateuren
  • Notwendigkeit von Planungssicherheit betont
  • Warnung vor Aufweichung der Heizungsgesetz-Regeln
  • Dringlichkeit zur Erreichung von CO2-Einsparungen
  • Gefahr von steigenden Kosten für Gas und Öl
  • Aufforderung zum Umstieg auf erneuerbare Heizquellen
  • Änderungsbedarf bei staatlichen Zuschüssen für Sanierungen und Heizungstausch
  • Soziale Kriterien für staatliche Förderung gefordert
  • Schwerpunkt auf gerechte Verteilung von Fördermitteln
  • Unzufriedenheit über ungleiche Verteilung der bisherigen Förderungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) zitiert, in der er eine zügige Einigung auf neue Regeln für den Heizungstausch fordert und eine Anpassung der Förderungen mahnt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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