Dax startet vor BIP und Inflationsdaten freundlich in den Tag

Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Markt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.480 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Für den Dax war das gestern der erste Handelstag seit September, an dem er mehr als zwei Prozent verloren hat“, gab Thomas Altmann von QC Partners zu Bedenken. „Während der Index ein neues Jahrestief erreicht hat, ist das Handelsvolumen auf ein neues Jahreshoch angestiegen. Das zeigt, dass bei Kursrückgängen weiterhin Käufer in den Markt kommen. Nur verschiebt sich diese Kaufschwelle sukzessive nach unten.“

„Mit dem heutigen Freitag endet an den Börsen der erste Monat des Jahres 2026. Ob der Dax den Januar positiv oder negativ abschließt, ist noch nicht raus. Vor zwölf Monaten ist der Dax noch mit einem Plus von 9,2 Prozent in das neue Jahr gestartet.“

„Das Datenhighlight aus deutscher Sicht ist heute die vorläufige Inflationsrate für den Januar. Schätzungen zufolge haben die Preise im Januar stagniert. Dass die Jahresrate wohl trotzdem angestiegen ist, liegt daran, dass wir vor zwölf Monaten einen Preisrückgang um 0,2 Prozent hatten. Damit dürfte die Inflationsrate im Bereich des EZB-Ziels von zwei Prozent liegen.“

„Zudem wird das Wirtschaftswachstum für das 4. Quartal veröffentlicht. Stimmen die Schätzungen, hätte die deutsche Wirtschaft das Jahr 2025 mit einem leichten Wachstum abgeschlossen.“

Wie sehr die Risikoneigung aktuell abnehme, sei auch am Kurs des zu sehen. „Das gestrige Minus von elf Prozent ist das bislang größte in diesem Jahr. Noch härter trifft es -Anleger, die in den Bitcoin investiert sind. Da der Kurs des Bitcoin in Dollar angegeben wird, kommt der Wechselkursverlust aus der Dollar-Schwäche noch obendrauf. In Euro betrachtet ist der Bitcoin von seinem Allzeithoch im Oktober um 37 Prozent gesunken. Damit ist er so billig wie zuletzt während des Ausverkaufs im April“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1937 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8377 Euro zu haben.

Der war stark im Rückwärtsgang, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.163 US-Dollar gezahlt (-4 Prozent). Das entspricht einem von 139,05 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 69,65 US-Dollar, das waren 106 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, Thomas Altmann, QC Partners, EZB, Bitcoin, Euro, US-Dollar, Nordsee-Sorte Brent

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Freitag, den Januar 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax startete am Freitagmorgen mit einem Plus von 0,7 Prozent, während das Handelsvolumen ein Jahreshoch erreichte und Anleger weiterhin aktiv bleiben, trotz eines Rückgangs beim Bitcoin und einer schwächeren Euro-Kursentwicklung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erster Handelstag seit September mit mehr als zwei Prozent Verlust
  • Dax erreicht neues Jahrestief
  • Anstieg des Handelsvolumens auf ein neues Jahreshoch
  • Vorläufige Inflationsrate für Januar erwartet
  • Schätzungen über neues leichtes Wachstum der deutschen Wirtschaft im 4. Quartal
  • Bedeutender Rückgang des Bitcoin-Kurses
  • Schwächere europäische Gemeinschaftswährung
  • Rückgang des Goldpreises
  • Deutlicher Rückgang des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dax startete freundlich mit 24.480 Punkten, 0,7% über dem Vortag
  • Erster Handelstag seit September mit über 2% Verlust
  • Handelsvolumen auf Jahreshoch trotz Kursrückgängen
  • Kaufschwelle verschiebt sich nach unten
  • Inflationsrate für Januar wird erwartet, Preise stagnieren
  • Jahresrate voraussichtlich angestiegen
  • Wirtschaftswachstum für Q4 2025 wird veröffentlicht, leichtes Wachstum erwartet
  • Bitcoin-Kurs sank um 11%, größter Rückgang des Jahres
  • Europäische Gemeinschaftswährung schwächer, 1 Euro = 1,1937 US-Dollar
  • Goldpreis sank um 4%, 5.163 US-Dollar pro Feinunze
  • Ölpreis fiel um 1,5%, ein Fass Brent bei 69,65 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax möglicherweise negativer Monatsabschluss
  • Anstieg des Handelsvolumens bei Kursrückgängen
  • Verschiebung der Kaufschwelle nach unten
  • Inflationsrate könnte im Bereich des EZB-Ziels liegen
  • Möglicherweise leichtes Wirtschaftswachstum im vierten Quartal
  • Bitcoin-Kurs ist auf niedrigstem Stand seit April
  • Verlust für Euro-Anleger in Bitcoin
  • Goldpreis gesunken
  • Ölpreis gesunken

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Altmann von QC Partners zitiert, der Bedenken zum Dax äußert und auf die Kaufschwelle bei Kursrückgängen eingeht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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