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Wirtschaftsnachrichten aus Frankfurt am Main
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.710 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Besonders hart traf es die Aktien von SAP, die zunächst im zweistelligen Prozentbereich nachgaben. Der Softwarekonzern konnte zuletzt zwar einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg vermelden, verfehlte aber beim Auftragseingang für Cloudprodukte die selbst gesteckten Ziele.
Derweil dürften die Anleger die jüngsten Äußerungen der US-Notenbank genau verfolgt haben. „Die Fed betont die Arbeitsmarktrisiken deutlich weniger als noch im Dezember und hebt gleichzeitig den verbesserten Wachstumsausblick hervor“, sagte Eckhard Schulte, Vorstandsvorsitzender von MainSky Asset Management. „Das Signal ist klar: Zinssenkungen im März oder April stehen nicht mehr auf der Agenda. In seinen letzten Amtswochen scheint Jerome Powell keinerlei Ambitionen zu haben, in dem bereits zerrütteten Verhältnis zum US-Präsidenten diesem noch einmal entgegenzukommen.“
„Spannung gab es beim Stimmverhalten: Ein Favorit für die Powell-Nachfolge, Christopher Waller, stimmte zusammen mit dem bekannten Zinssenkungs-Befürworter Stephen Miran für tiefere Zinsen. Ob Waller damit strategisch seine Chancen auf den Fed-Vorsitz erhöhen wollte, bleibt Spekulation. Fakt ist: Seine Quote bei den Buchmachern von Polymarket sprang nach Bekanntwerden der Abstimmung prompt von acht auf 15 Prozent.“
„Hinsichtlich der jüngsten US-Dollarschwäche hat sich die Fed nicht geäußert. Dies ist übliche Politik, da die Währung keine Zielvariable der Politik ist. Gestern war es dann Finanzminister Scott Bessent, der den Greenback verbal stützte, nachdem sich Donald Trump zuvor erfreut über die jüngste Schwäche gezeigt hatte. Die für kommende Woche erwartete Nominierung des neuen Fed-Präsidenten sollte die US-Währung kurzfristig unter Druck halten, da bei allen gehandelten Kandidaten die Debatte um die politische Unabhängigkeit der Notenbank wieder prominent in den Fokus rücken dürfte“, sagte Schulte.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1975 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8351 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.519 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 148,18 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 69,32 US-Dollar, das waren 92 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Eckhard Schulte, Jerome Powell, Christopher Waller, Stephen Miran, Scott Bessent, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
dts Nachrichtenagentur, SAP, US-Notenbank (Fed), MainSky Asset Management, Jerome Powell, Christopher Waller, Stephen Miran, Polymarket, Scott Bessent, Donald Trump.
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum oder Zeitraum: Donnerstagmorgen (nicht genauer datiert)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main, USA
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax startete schwach in den Handelstag und fiel um 0,4 Prozent, während die SAP-Aktien stark sanken, da der Konzern seine Ziele im Cloud-Auftragseingang verfehlte, während Anleger die Aussagen der US-Notenbank und deren Auswirkungen auf Zinssenkungen beobachteten.
Rückgang der SAP-Aktien aufgrund verfehlter Ziele im Cloudgeschäft
US-Notenbank kündigt keine Zinssenkungen an
Änderung im Stimmverhalten bei der Fed
Debatte um politische Unabhängigkeit der Notenbank
Stärkung des Euro
Anstieg von Gold- und Ölpreisen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Dax startet schwach, minus 0,4 Prozent
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Welche Konsequenzen werden genannt?
Dax fällt um 0,4 Prozent
SAP-Aktien fallen im zweistelligen Prozentbereich
Verfehlte Ziele beim Auftragseingang für Cloudprodukte
Zinssenkungen im März oder April sind nicht mehr auf der Agenda
Unsicherheit über den neuen Fed-Präsidenten könnte Druck auf den Dollar ausüben
Euro steigt leicht auf 1,1975 US-Dollar
Goldpreis steigt um 1,9 Prozent
Ölpreis steigt um 1,4 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Eckhard Schulte, Vorstandsvorsitzender von MainSky Asset Management, kommentiert die jüngsten Äußerungen der US-Notenbank und deren Auswirkungen auf Zinssenkungen.