Politische Kontroversen in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat den neu gewählten Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) des Wortbruchs bezichtigt. Das teilten die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern und der Landesvorsitzende Hendrik Lange am Mittwoch mit.
Sie erinnerten daran, dass Schulze im August 2025 erklärt hatte, er wolle nicht durch ‚politische Spielchen‘, sondern von den Menschen gewählt ins Amt kommen.
Die Linke sieht durch die heutige Wahl das Vertrauen in die Landesregierung beschädigt. Zudem macht die Partei die CDU, die seit 24 Jahren in Sachsen-Anhalt regiere, für zahlreiche Missstände verantwortlich.
Dazu zählten das Ausbleiben des Intel-Ansiedlungsprojekts, Probleme im Chemiedreieck, Lehrkräftemangel, steigende Altersarmut, finanzschwache Kommunen und marode Infrastruktur. Viele dieser Bereiche seien in der direkten Verantwortung von Schulze als bisherigem Wirtschaftsminister gelegen.
Die Linke kündigte an, weiter für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen und einen Aufbruch im Land einzufordern.
Sie warnte die CDU davor, der AfD nach dem Mund zu reden, und betonte ihre eigene Rolle als Garantin dafür, dass Sachsen-Anhalt nicht weiter nach rechts kippe. Die Partei wolle einen Wahlkampf organisieren, der das Land vor einem Rechtsruck bewahre.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sven Schulze am 28.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sven Schulze, Eva von Angern, Hendrik Lange
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, CDU, AfD, Intel
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 28. Januar 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Magdeburg, Sachsen-Anhalt.
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt wirft dem neu gewählten Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) Wortbruch vor und kritisiert die CDU für Missstände im Land, während sie sich als Garant gegen einen Rechtsruck positioniert und einen Wahlkampf zur sozialen Gerechtigkeit plant.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorwurf des Wortbruchs gegen Sven Schulze (CDU) durch Die Linke
- Schulzes vorherige Äußerung zur Wahl durch die Menschen
- Missstände in Sachsen-Anhalt, die Die Linke der CDU anlastet
- Verantwortung von Schulze als ehemaliger Wirtschaftsminister
- Problemfelder: Intel-Ansiedlung, Chemiedreieck, Lehrkräftemangel, Altersarmut, Kommunalfinanzen, Infrastruktur
- Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit und politischem Aufbruch seitens Die Linke
- Warnung vor Rechtsruck und AfD nähe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Fraktion Die Linke bezichtigt Sven Schulze (CDU) des Wortbruchs
- Schulze hatte versprochen, nicht durch "politische Spielchen" gewählt zu werden
- Die Linke sieht Vertrauen in die Landesregierung beschädigt
- CDU wird für Missstände in Sachsen-Anhalt verantwortlich gemacht
- Genannte Missstände: Ausbleiben des Intel-Projekts, Probleme im Chemiedreieck, Lehrkräftemangel, steigende Altersarmut, finanzschwache Kommunen, marode Infrastruktur
- Linke kündigt an, für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen und Aufbruch einzufordern
- Warnung an CDU, der AfD nicht nach dem Mund zu reden
- Rolle der Linken als Garantin gegen Rechtsruck betont
- Ankündigung eines Wahlkampfs gegen einen Rechtsruck im Land
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vertrauen in die Landesregierung beschädigt
- CDU für zahlreiche Missstände verantwortlich
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- Verantwortung von Schulze als ehemaligem Wirtschaftsminister
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- Aufbruch im Land eingefordert
- Warnung an die CDU vor rechtsgerichteter Rhetorik
- Gewährleistung eines Wahlkampfs gegen Rechtsruck
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Eva von Angern und Hendrik Lange, der Fraktionsvorsitzenden und des Landesvorsitzenden der Linken, zitiert. Sie werfen Sven Schulze Wortbruch vor und erinnern an seine früheren Äußerungen.
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