Gesellschaftliche Gedenken in Hamburgs Sportgeschichte
Hamburg () – Der FC St. Pauli will anlässlich des Holocaust-Gedenktages an verfolgte, deportierte oder ermordete Sportler aus der eigenen Vereinsgeschichte erinnern. Wie der Verein am Montag mitteilte, werden die Profispieler vor einem Heimspiel gegen Leipzig Biografien dieser NS-Opfer in Videobeiträgen vortragen.
Die Beiträge sollen im Millerntor-Stadion und in den digitalen Kanälen des Clubs gezeigt werden.
Zu den porträtierten Personen gehört der jüdische Sportler Selig Cahn. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit dem polnischen Antifaschisten Adam Dzwigala, der Mitglied des FC St. Pauli war.
Die Biografien wurden durch die Recherchearbeit des Vereinsmuseums zugänglich gemacht, das damit zur Aufarbeitung der Vereinsgeschichte beiträgt.
Bereits vor dem Spiel soll eine Kranzniederlegung an der Südtribüne stattfinden. Kurz vor dem Anpfiff um 20:30 Uhr wollen Spieler beider Mannschaften zudem ein gemeinsames Banner gegen das Vergessen präsentieren.
Der Verein dankte den beteiligten Akteuren für die Unterstützung des Projekts.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Spieler des FC St. Pauli (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen aus dem Artikel sind: Selig Cahn, Adam Dzwigala.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
FC St. Pauli, Leipzig, Vereinmuseum
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg, Millerntor-Stadion
Worum geht es in einem Satz?
Der FC St. Pauli gedenkt anlässlich des Holocaust-Gedenktages verfolgter und ermordeter Sportler aus seiner Vereinsgeschichte mit Videobeiträgen und einer Kranzniederlegung vor einem Heimspiel gegen Leipzig.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Holocaust-Gedenktag
- Erinnerung an verfolgte, deportierte oder ermordete Sportler
- Biografien von NS-Opfern
- Engagement des FC St. Pauli zur Aufarbeitung der Vereinsgeschichte
- Recherchearbeit des Vereinsmuseums
- Kranzniederlegung an der Südtribüne
- Gemeinsames Banner gegen das Vergessen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erinnerung an verfolgte, deportierte oder ermordete Sportler
- Präsentation von Biografien in Videobeiträgen
- Vortragen der Biografien durch Profispieler
- Kranzniederlegung vor dem Spiel
- Gemeinsames Banner gegen das Vergessen
- Aufarbeitung der Vereinsgeschichte durch das Vereinsmuseum
- Anerkennung der Unterstützung durch beteiligte Akteure
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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