Analyse: Arbeitsbelastung im Dienstleistungssektor bleibt hoch

Gesellschaft: Arbeitsbedingungen im Dienstleistungssektor Berlin

Berlin () – Im Dienstleistungssektor sind Arbeitsstress, Arbeiten trotz Krankheit und atypische Arbeitszeiten weit verbreitet.

Das geht aus einer Analyse des DGB-Index Gute Arbeit hervor, die von der Gewerkschaft Verdi durchgeführt wurde. Fast drei Viertel der Beschäftigten arbeiten auch am Wochenende, abends oder in Schichten. Über die der Beschäftigten ist von Arbeitshetze und Zeitdruck betroffen. Nur ein Drittel der Beschäftigten geht nie krank zur Arbeit.

Die Hauptgründe für Teilzeitbeschäftigung sind der Analyse zufolge hohe Arbeitsbelastung und Sorgearbeit für oder pflegebedürftige . Frauen arbeiten auch im Dienstleistungssektor häufiger in Teilzeit als Männer. Vereinbarkeitsschwierigkeiten zwischen Privatleben und Arbeit seien weit verbreitet. Über die Hälfte der Beschäftigten im Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen sei oft zu erschöpft, um sich nach der Arbeit um private Angelegenheiten zu kümmern.

Spielräume bei der Arbeitszeitgestaltung wirkten sich positiv auf die Arbeitsfähigkeit und die Vereinbarkeit von und aus. Diese Spielräume stünden jedoch nicht allen Beschäftigten zur Verfügung. Verdi fordert, die Gestaltungsspielräume für die Beschäftigten zu erweitern und durch kollektive Regelungen abzusichern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DGB, Verdi

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Eine Analyse des DGB-Index Gute Arbeit zeigt, dass im Dienstleistungssektor Arbeitsstress, atypische Arbeitszeiten und Arbeiten trotz Krankheit verbreitet sind, während Verdi eine Verbesserung der Arbeitszeitgestaltung und kollektive Regelungen fordert, um die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verbreitung von Arbeitsstress im Dienstleistungssektor
  • Hohe Arbeitsbelastung und Zeitdruck
  • Atypische Arbeitszeiten (Wochenendarbeit, Schichtarbeit)
  • Teilzeitbeschäftigung aus Sorge um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige
  • Höhere Teilzeitarbeitsquote bei Frauen
  • Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Erschöpfung der Beschäftigten im Einzelhandel und Gesundheitswesen
  • Mangelnde Spielräume bei der Arbeitszeitgestaltung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Arbeitsstress
  • Arbeiten trotz Krankheit
  • Atypische Arbeitszeiten
  • Hohe Arbeitsbelastung
  • Sorgearbeit für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige
  • Teilzeitbeschäftigung
  • Vereinbarkeitsschwierigkeiten zwischen Privatleben und Arbeit
  • Erschöpfung nach der Arbeit
  • Negative Auswirkungen auf private Angelegenheiten
  • Ungleichheit zwischen Geschlechtern im Arbeitssektor
  • Fehlende Spielräume bei der Arbeitszeitgestaltung
  • Forderung nach erweiterten Gestaltungsspielräumen
  • Bedarf an kollektiven Regelungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Gewerkschaft Verdi zitiert, die fordert, die Gestaltungsspielräume für die Beschäftigten zu erweitern und durch kollektive Regelungen abzusichern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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