SPD fordert Deckelung der Pflegeheimkosten für Schleswig-Holstein

Pflegepolitik in Schleswig-Holstein unter Druck

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat eine deutliche Entlastung für Pflegebedürftige und die Einführung einer Pflegevollversicherung gefordert. Dies teilte die pflegepolitische Sprecherin Birte Pauls am Donnerstag mit.

Hintergrund ist eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen, wonach die monatliche Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz im ersten Jahr im Land erstmals über 3.000 liegt.

Pauls bezeichnete es als Tragödie, wenn in einer sensiblen Lebensphase in finanzielle Not gerieten. Die SPD vertrete die Auffassung, dass eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung sei.

Daher fordere die Fraktion eine Deckelung des Eigenanteils, aus dem Pflegeleistungen, Investitions- und Ausbildungskosten herausgenommen werden müssten.

Erreicht werden solle dies durch eine solidarisch finanzierte Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen. Zudem müsse das Land seiner Verpflichtung nachkommen und die Investitionskosten übernehmen.

Pflege dürfe nicht zu einem Verarmungsrisiko werden, so Pauls. Die Frage, wie die ältere Generation behandelt werde, sei eine Frage der Würde.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Verband der Ersatzkassen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein fordert eine Entlastung für Pflegebedürftige und die Einführung einer Pflegevollversicherung, angesichts steigender Eigenbeteiligungen für Pflegeheimplätze, um finanzielle Notlagen zu vermeiden und die Pflege als gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu etablieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen
  • Monatliche Eigenbeteiligung für Pflegeheimplatz über 3.000 Euro
  • Finanzielle Not von Pflegebedürftigen
  • Auffassung der SPD über gesamtgesellschaftliche Verantwortung in der Pflege
  • Notwendigkeit einer Deckelung des Eigenanteils
  • Forderung nach solidarisch finanzierter Pflegevollversicherung
  • Verpflichtung des Landes zur Übernahme von Investitionskosten
  • Pflege als potenzielles Verarmungsrisiko
  • Frage der Würde in der Behandlung der älteren Generation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert Entlastung für Pflegebedürftige und Einführung einer Pflegevollversicherung
  • Hintergrund: Eigenbeteiligung für Pflegeheimplatz über 3.000 Euro im ersten Jahr
  • Birte Pauls bezeichnet Situation als Tragödie, wenn Menschen in finanzieller Not geraten
  • Auffassung der SPD: Pflege ist gesamtgesellschaftliche Verantwortung
  • Forderung nach Deckelung des Eigenanteils, Pflegeleistungen, Investitions- und Ausbildungskosten sollen herausgenommen werden
  • Vorschlag: solidarisch finanzierte Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen
  • Land soll Investitionskosten übernehmen
  • Pflege soll nicht zu Verarmungsrisiko werden
  • Frage der Behandlung der älteren Generation als Frage der Würde

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Deutliche Entlastung für Pflegebedürftige gefordert
  • Einführung einer Pflegevollversicherung gefordert
  • Eigenbeteiligung für Pflegeheimplätze über 3.000 Euro
  • Menschen in finanzieller Not in sensibler Lebensphase
  • Pflege als gesamtgesellschaftliche Verantwortung betrachtet
  • Forderung nach Deckelung des Eigenanteils
  • Herausnahme von Pflegeleistungen, Investitions- und Ausbildungskosten
  • Solidarisch finanzierte Pflegevollversicherung angestrebt
  • Land soll Investitionskosten übernehmen müssen
  • Pflege nicht als Verarmungsrisiko
  • Behandlung der älteren Generation als Frage der Würde

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der pflegepolitischen Sprecherin Birte Pauls zitiert, die die Notwendigkeit einer Deckelung des Eigenanteils und die Einführung einer Pflegevollversicherung betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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