Gesundheitsversorgung in ländlicher Region Brandenburg
Potsdam () – Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen wie der Prignitz muss nach Ansicht der Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) künftig stärker auf eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung setzen. Das teilte das Ministerium für Gesundheit und Soziales am Donnerstag mit.
Müller prägte dafür den Begriff „stambulant“.
Die Ministerin äußerte sich bei der Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts „ProReVers“, das zwei Jahre lang die Versorgungssituation in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin untersucht hatte.
Das Projekt, das mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert wurde, kam zu dem Ergebnis, dass bis zu 20 Prozent der Krankenhausfälle in den beiden Regionen theoretisch ambulant behandelt werden könnten. Für eine solche Verlagerung müssten jedoch erhebliche Hürden wie Fachkräftemangel, unzureichende Transportmöglichkeiten und die begrenzte Ausstattung in Arztpraxen überwunden werden.
Lange Wege und Wartezeiten wurden in Patientenbefragungen als zentrale Probleme benannt.
An dem Projekt waren unter Federführung der AGENON GmbH die AOK Nordost, die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, die KMG Kliniken SE und die Medizinische Hochschule Brandenburg beteiligt. Ziel war es, Instrumente zu entwickeln, um eine bedarfsgerechte Versorgung vor Ort zu sichern, die auch auf andere dünn besiedelte Regionen übertragbar sind.
Die Ergebnisse wurden auf einem Fachsymposium in Berlin vorgestellt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Britta Müller (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Britta Müller
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller, Ministerium für Gesundheit und Soziales, Forschungsprojekt "ProReVers", AGENON GmbH, AOK Nordost, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, KMG Kliniken SE, Medizinische Hochschule Brandenburg.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam, Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller fordert eine stärkere Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgung in ländlichen Regionen, um die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu nutzen, das zeigt, dass bis zu 20 Prozent der Krankenhausfälle theoretisch ambulant behandelt werden könnten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
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- Notwendigkeit zur Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung
- Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts "ProReVers"
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- Projektförderung mit rund 1,1 Millionen Euro
- Hohe Anzahl von Krankenhausfällen theoretisch ambulant behandelbar
- Hürden: Fachkräftemangel, unzureichende Transportmöglichkeiten, begrenzte Ausstattung in Arztpraxen
- Lange Wege und Wartezeiten als zentrale Probleme
- Ziel: Entwicklung bedarfsgerechter Versorgungsinstrumente
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gesundheitsministerin Britta Müller fordert stärkere Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgung in ländlichen Regionen
- Begriff "stambulant" geprägt
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- Ergebniss: 20% der Krankenhausfälle theoretisch ambulant behandelbar
- Hürden: Fachkräftemangel, Transportmöglichkeiten, Ausstattung in Arztpraxen
- Lange Wege und Wartezeiten als zentrale Probleme identifiziert
- Projektpartner: AGENON GmbH, AOK Nordost, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, KMG Kliniken SE, Medizinische Hochschule Brandenburg
- Ziel: bedarfsgerechte Versorgung entwickeln, übertragbar auf andere dünn besiedelte Regionen
- Ergebnisse auf Fachsymposium in Berlin vorgestellt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkere Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung notwendig
- Entwicklung des Begriffs "stambulant"
- Möglichkeit, bis zu 20 Prozent der Krankenhausfälle ambulant zu behandeln
- Überwindung erheblicher Hürden wie Fachkräftemangel
- Verbesserung der Transportmöglichkeiten erforderlich
- Ausstattung in Arztpraxen muss erweitert werden
- Lange Wege und Wartezeiten als zentrale Probleme identifiziert
- Entwicklung von Instrumenten zur bedarfsgerechten Versorgung
- Übertragbarkeit der Ansätze auf andere dünn besiedelte Regionen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller zitiert, die betont, dass die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen stärker auf eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung setzen muss.
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