Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Heidenheim
Heidenheim () – Die SPD-Landtagsfraktion, die IG Metall und die IGBCE in Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Erklärung zur Sicherung des Industriestandorts verabschiedet. Das teilten die Unterzeichner am Montag mit.
Sie fordern einen Schulterschluss von Politik, Gewerkschaften und Unternehmen, um den Abbau von Arbeitsplätzen bei Firmen wie Bosch oder Voith zu stoppen.
In der sogenannten Heidenheimer Erklärung kritisieren die Organisationen, dass sich Unternehmen zunehmend ihrer Verantwortung für die Beschäftigten entzögen. Überzogene Renditeerwartungen dürften nicht auf dem Rücken der Belegschaften ausgetragen werden. Stattdessen müsse gemeinsam mit den Betriebsräten nach Lösungen gesucht werden.
Zudem werfen sie der grün-schwarzen Landesregierung vor, die Dringlichkeit der Lage nicht rechtzeitig erkannt und zu wenig getan zu haben.
Die Unterzeichner fordern von der künftigen Landesregierung eine aktive Industrie- und Strukturpolitik. Diese müsse die Infrastruktur ausbauen, Innovationen fördern und Unternehmensansiedlungen vorantreiben.
Staatliche Hilfen sollen künftig an verbindliche Zusagen zu Standorttreue und Beschäftigungssicherung geknüpft werden. Weitere Forderungen sind ein wettbewerbsfähiger Industriestrompreis und die Ausweitung von Landesinitiativen auf Branchen wie den Maschinen- und Anlagenbau mit rund 320.000 Beschäftigten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Die Erwähnung bezieht sich auf Organisationen wie die SPD-Landtagsfraktion, IG Metall und IGBCE, jedoch nicht auf individuelle Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Landtagsfraktion, IG Metall, IGBCE, Bosch, Voith, grün-schwarze Landesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Heidenheim, Baden-Württemberg
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Landtagsfraktion, IG Metall und IGBCE fordern in einer gemeinsamen Erklärung, die als „Heidenheimer Erklärung“ bezeichnet wird, stärkere Zusammenarbeit zwischen Politik, Gewerkschaften und Unternehmen, um den Arbeitsplatzabbau in der Industrie, insbesondere bei Firmen wie Bosch und Voith, zu stoppen und eine aktive Industrie- und Strukturpolitik zu fördern.
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- Vorwurf an die grün-schwarze Landesregierung: Dringlichkeit nicht rechtzeitig erkannt
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- Ausweitung von Landesinitiativen auf Maschinen- und Anlagenbau gefordert
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- Ausweitung von Landesinitiativen auf Maschinen- und Anlagenbau gefordert
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, in der die SPD-Landtagsfraktion, die IG Metall und die IGBCE eine gemeinsame Erklärung zur Sicherung des Industriestandorts abgeben und einen Schulterschluss von Politik, Gewerkschaften und Unternehmen fordern.
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