Sicherheitspolitik: Bundeswehr-Mission in Grönland
Reykjavik () – Die Bundeswehr hat ihre Erkundungsmission in Grönland abgeschlossen und die beteiligten Soldaten sind auf dem Rückweg nach Deutschland – und zwar zunächst mit Linienmaschinen von Icelandair. Am Nachmittag hatten sie einen Zwischenstopp auf dem Flughafen Keflavik bei Reykjavik auf Island, wo sie eine Anschluss-Maschine nach Kopenhagen bestiegen. Nach Angaben eines dts-Reporters mussten die Bundeswehr-Soldaten auf Island noch einmal, so wie alle Passagiere aus Grönland, durch die normale Sicherheitskontrolle.
Das Operative Führungskommando der Bundeswehr sprach am Sonntag von einer „positiven und konstruktiven“ Zusammenarbeit. Der Einsatz sei planmäßig beendet worden, und die Erkundungsergebnisse würden in den kommenden Tagen ausgewertet, hieß es weiter. Die 15 Soldaten fliegen über Reykjavik und Kopenhagen zurück.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Sonderzölle gegen acht europäische Länder angekündigt, die an der Mission beteiligt waren. Er kritisierte die Entsendung der Soldaten als „sehr gefährliche Situation“ und pochte darauf, dass Grönland den USA einverleibt werden solle, vorgeblich um Sicherheitsbedenken wegen China und Russland zu adressieren. Die europäischen Nato-Verbündeten, darunter Deutschland, lehnten diese Forderung ab und sagten, dass die Nato die Sicherheit in der Arktis gewährleisten könne.
Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich angesichts der US-Zolldrohungen entschlossen und sagte, dass sich Europa nicht erpressen lassen dürfe. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte eine europäische Antwort auf die angekündigten Zölle und bezweifelte die anstehende Ratifizierung des EU-US-Zolldeals im EU-Parlament. Die europäischen Staaten wollen nach eigenen Worten geschlossen auf die Drohungen reagieren und ihre Souveränität wahren.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutsche Soldaten der Grönland-Mission beim Umstieg auf Island am 18.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der im Artikel genannten Personen sind: Donald Trump, Lars Klingbeil, Johann Wadephul.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Bundeswehr, Icelandair, Operative Führungskommando der Bundeswehr, NATO, Lars Klingbeil (SPD), Johann Wadephul (CDU), EU-Parlament, EU-US-Zolldeal.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 18. Januar 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Grönland, Island (Reykjavik, Keflavik), Dänemark (Kopenhagen), Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundeswehr hat ihre Erkundungsmission in Grönland erfolgreich abgeschlossen und die Soldaten kehren nun über Island und Kopenhagen nach Deutschland zurück, während sie sich gegen die US-Drohungen von Sonderzöllen und Forderungen zur Annexion Grönlands durch die USA zur Wehr setzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abschluss der Bundeswehr-Erkundungsmission in Grönland
- Rückkehr der Soldaten nach Deutschland
- Zwischenstopp auf Island
- US-Präsident Donald Trump kündigt Sonderzölle an
- Kritik an der Entsendung der Soldaten
- Forderung nach Einverleibung Grönlands durch die USA
- Ablehnung der Forderung durch europäische NATO-Verbündete
- Sicherheitsbedenken bezüglich China und Russland
- Europäische Staaten planen gemeinsame Reaktion auf Zolldrohungen
- Stellungnahmen von Finanzminister und Außenminister Deutschlands
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundeswehr hat Erkundungsmission in Grönland abgeschlossen
- Soldaten fliegen mit Linienmaschinen zurück nach Deutschland
- Positive Rückmeldung des Operativen Führungskommandos zur Zusammenarbeit
- Trump kündigt Sonderzölle gegen acht europäische Länder an
- Trump kritisiert Entsendung der Soldaten als gefährlich
- Europäische NATO-Verbündete lehnen Trumps Forderung ab
- Finanzminister Lars Klingbeil äußert sich entschlossen gegen US-Zolldrohungen
- Außenminister Johann Wadephul fordert europäische Antwort auf Zölle
- Europäische Staaten wollen geschlossen auf Drohungen reagieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Positive und konstruktive Zusammenarbeit
- Planmäßiger Abschluss der Erkundungsmission
- Auswertung der Erkundungsergebnisse in den kommenden Tagen
- Ankündigung von Sonderzöllen gegen beteiligte europäische Länder
- Ablehnung der US-Forderung zur Einverleibung Grönlands durch europäische Nato-Verbündete
- Europa sollte sich nicht erpressen lassen
- Forderung nach einer europäischen Antwort auf die Zolldrohungen
- Zweifel an der Ratifizierung des EU-US-Zolldeals im EU-Parlament
- Geschlossene Reaktion der europäischen Staaten auf Drohungen
- Wahrung der Souveränität europäischer Staaten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich entschlossen und sagte, dass sich Europa nicht erpressen lassen dürfe.
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