Wirtschaftliche Spannungen zwischen Europa und USA
Berlin () – Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer verlangt eine entschiedene Reaktion der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.
„Die Antwort darauf muss eindeutig und geschlossen sein: Grönland steht nicht zum Verkauf“, sagte die Chefin des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der „Süddeutschen Zeitung“. „Europa muss mit der klaren Ansage reagieren, dass es bereit ist, den wirtschaftlichen Preis einer Zollerhöhung für seine Souveränität zu zahlen.“
Trump hatte angekündigt, einzelnen europäischen Staaten, darunter Deutschland, höhere Zölle abzuverlangen. Diese sollen im Juni steigen, falls die Länder nicht einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Dies zeige, „dass es nicht um die Sicherheitslage in der Arktis geht“, sagte Schnitzer. „Es geht um die Annexion ausländischen Territoriums, um die Verschiebung von Grenzen durch die einseitige Androhung von Gewalt.“
Unterdessen warnt die deutsche Stahlindustrie vor weitreichenden Folgen des neuen US-Zolls. „Die angekündigten Maßnahmen wären ein erneuter harter Schlag durch eine zunehmend unberechenbare US-Handelspolitik“ sagte Kerstin Maria Rippel, Chefin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der „Süddeutschen Zeitung“. Denn im Kern gehe es um neue, separate Strafzölle, die auf bestehende Handelszölle aufgeschlagen würden. Für die Stahlindustrie, deren Exporte schon jetzt mit 50 Prozent Zoll belegt werden, steige der Zollsatz damit am 1. Februar auf 60 und am 1. Juni auf 75 Prozent. Der Zoll betreffe auch „Stahlderivate“, also stahlintensive Güter wie Maschinen. „Für unsere Unternehmen bedeuten diese zusätzlichen Maßnahmen steigende Kosten, gestörte Lieferketten und eine weitere Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit“, warnte Rippel.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Monika Schnitzer und Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Monika Schnitzer, Donald Trump, Kerstin Maria Rippel, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Süddeutsche Zeitung, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Grönland, USA
Worum geht es in einem Satz?
Monika Schnitzer fordert eine entschlossene europäische Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Trump, welche die Souveränität der europäischen Staaten bedrohen, während die deutsche Stahlindustrie vor den schwerwiegenden Folgen möglicher Zollerhöhungen warnt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump
- Ankündigung höherer Zölle auf europäische Staaten
- Zusammenhang mit einem angeblichen Verkauf Grönlands an die USA
- Aussage, dass es um Annexion und Verschiebung von Grenzen geht
- Warnungen der deutschen Stahlindustrie vor den Folgen der Zollerhöhung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Monika Schnitzer fordert gemeinsame europäische Antwort auf Zolldrohungen von Trump
- "Grönland steht nicht zum Verkauf" als klare Ansage
- Europa soll bereit sein, wirtschaftliche Konsequenzen für Souveränität zu akzeptieren
- Trump plant höhere Zölle für einige europäische Länder, falls Grönlandverkauf abgelehnt wird
- Schnitzer sieht es als Versuch der Annexion ausländischen Territoriums
- Deutsche Stahlindustrie warnt vor gravierenden Folgen der neuen US-Zölle
- Kerstin Maria Rippel bezeichnet US-Handelspolitik als unberechenbar
- Zusätzliche Zölle auf bestehende Handelszölle würden die Kosten und Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie belasten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Entschiedene Reaktion der Europäer notwendig
- Geschlossene europäische Antwort auf Zolldrohungen
- Bereitschaft, wirtschaftlichen Preis für Souveränität zu zahlen
- Warnung vor weitreichenden Folgen für die deutsche Stahlindustrie
- Steigende Kosten für Unternehmen
- Gestörte Lieferketten
- Weitere Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Monika Schnitzer fordert eine klare und geschlossene Reaktion Europas auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und betont die Notwendigkeit, den wirtschaftlichen Preis für die Souveränität zu zahlen.
- Ölkonzerne ziehen wegen Benzinpreis-Prüfung vor Gericht - 31. Juli 2026
- Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz - 31. Juli 2026
- Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar - 31. Juli 2026

