Dänemark setzt in Grönland auf Unterstützung der Bundeswehr

Verteidigungspolitik in der Arktis: Grönland

Nuuk () – Der dänische Kommandeur des Arktischen Kommandos auf Grönland, Generalmajor Sören Andersen, hält die für einen wichtigen Partner bei der Verteidigung der zu Dänemark gehörenden Arktisinsel.

„Wir schauen uns verschiedene Bereiche an, in denen wir zusammenarbeiten können“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk “ am Samstag bei einem Interview in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. „Deutschland verfügt über viele Fähigkeiten, die hier eingesetzt werden können – sowohl maritime als auch Aufklärungsfähigkeiten. Deutschland ist seit Jahrzehnten ein enger Partner Dänemarks, auch militärisch. (…) Ich war im Irak. Dort hatte ich US-amerikanische und auch deutsche Soldaten unter meinem Kommando. Und das hat sehr gut funktioniert. Deutschland war nicht mit Kampftruppen im Irak, aber im Rahmen der -Mission gab es deutsche Stabselemente.“

Andersen betonte im Übrigen, dass sich die Abwehr vor allem gegen richte, auch wenn es derzeit nicht in der Nähe Grönlands präsent sei. „Wir sehen ein sehr aggressives Russland, das zeigt sich in der Ukraine“, sagte er dem RND. „Und es ist meine Erwartung, die Erwartung der dänischen Streitkräfte, dass Russland, sobald der Krieg in der Ukraine vorbei ist – hoffentlich mit einem guten Ergebnis für die Ukraine -, seine Ressourcen und Fähigkeiten in anderen Regionen einsetzen wird. Das könnte im Ostseeraum sein, das könnte in der Arktis sein. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, die nördliche Flanke der Nato zu schützen und auch Grönland zu verteidigen.“

Andersen fügte jedoch hinzu: „Ich bin seit zweieinhalb Jahren Kommandeur hier oben. Ich habe hier keine russischen oder chinesischen Kriegsschiffe gesehen. Natürlich arbeiten und Russland im Arktischen Ozean zusammen, aber nicht in der Nähe von Grönland. Eher in Richtung Alaska, in russischen Gewässern, etwa im Bereich der Beringstraße – aber nicht hier.“ Abgesehen davon sei die Zusammenarbeit mit den USA „extrem wichtig“, so der Kommandeur. „Wir sind seit Jahrzehnten Partner der USA, von Einsätzen auf dem Balkan über Irak und Afghanistan bis heute. Wir arbeiten täglich mit dem US-Militär zusammen. Ein Teil meines Stabes ist auf der Pituffik Space Base stationiert – das ist die US-Basis im Norden Grönlands -, wo wir jeden Tag zusammenarbeiten. Ich arbeite täglich mit unseren amerikanischen Partnern.“

Zu einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA äußerte er sich nicht. Dänemarks Arktis-Kommandeur in Grönland: „Hundeschlitten sind ein Mittel, das perfekt funktioniert“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldat (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sören Andersen, US-amerikanische, deutsche Soldaten, Russland, Ukraine, USA

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nuuk, Grönland; Arktis; Ostseeraum; Beringstraße; Alaska.

Worum geht es in einem Satz?

Der dänische Kommandeur des Arktischen Kommandos, Generalmajor Sören Andersen, betrachtet die Bundeswehr als wichtigen Verteidungspartner für Grönland und betont die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit gegen die Bedrohung durch Russland in der Arktis.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bedeutung der Bundeswehr als Partner Dänemarks
  • Bereits bestehende militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark
  • Wahrnehmung einer aggressiven Außenpolitik Russlands
  • Fokussierung auf den Schutz der nördlichen NATO-Flanke
  • Beobachtungen über militärische Aktivitäten von Russland und China in der Arktis
  • Starke Partnerschaft mit den USA und tägliche Kooperation
  • Historische Einsätze in verschiedenen Konfliktgebieten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Generalmajor Sören Andersen sieht die Bundeswehr als wichtigen Partner für die Verteidigung Grönlands
  • Zusammenarbeit in maritimen und Aufklärungsbereichen geplant
  • Deutschland seit Jahrzehnten enger militärischer Partner Dänemarks
  • Abwehrmaßnahmen richten sich vor allem gegen Russland
  • Erwartung, dass Russland nach dem Ukraine-Krieg Ressourcen in andere Regionen verlagert
  • Keine russischen oder chinesischen Kriegsschiffe in der Nähe Grönlands gesehen
  • Zusammenarbeit mit den USA als extrem wichtig hervorgehoben
  • Keine Äußerung zur möglichen Annexion Grönlands durch die USA

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stärkung der militärischen Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland
  • Nutzung deutscher maritime und Aufklärungsfähigkeiten
  • Vorbereitung auf mögliche russische Aktivitäten in der Arktis nach dem Ukraine-Krieg
  • Verstärkung der Anstrengungen zum Schutz der nördlichen Flanke der NATO
  • Wichtige Zusammenarbeit mit den USA in militärischen Einsätzen
  • Integration von US-amerikanischen und dänischen Militärressourcen in Grönland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des dänischen Kommandeurs des Arktischen Kommandos, Generalmajor Sören Andersen, zitiert, in der er die Bundeswehr als wichtigen Partner bei der Verteidigung Grönlands bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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