Frankfurt weiht erstes hochmodernes Elektronenmikroskop in Hessen ein

Wissenschaft: Neue Forschungstechnik in Frankfurt

Frankfurt () – Die Goethe-Universität Frankfurt hat ein neues, mehr als 5,6 Millionen teures Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator in Betrieb genommen. Wie die am Freitag mitteilte, ist es das erste Gerät dieser Art in und ermöglicht erstmals in der Region, lebende Zellen und deren innerste Strukturen in bisher unerreichter Detailgenauigkeit zu untersuchen.

Das sogenannte Cryo Plasma-FIB-Mikroskop kann winzige Proben, sogenannte Nanobiopsien, aus biologischem Gewebe präparieren.

Der entscheidende Vorteil des Geräts liege darin, dass es besonders schonend und schnell arbeite, was für empfindliche, wasserhaltige Zellen wichtig sei. Die gewonnenen Proben können anschließend analysiert werden, um beispielsweise Proteinstrukturen in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar zu machen oder zelluläre Veränderungen bei wie Alzheimer oder Krebs nachzuvollziehen.

Ein Forscher betonte, das Mikroskop schaffe eine Brücke zwischen und Zellbiologie und eröffne völlig neue Forschungsmöglichkeiten.

Finanziert wurde der Großteil der Anschaffung durch die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung. Das Mikroskop ist ein zentrales Gerät für den Exzellenzcluster SCALE, ein gemeinsames Forschungsprojekt der Rhein-Main-Universitäten.

Es soll unter anderem genutzt werden, um die Architektur von Zellen zu erforschen und die Entstehung von Krankheiten auf molekularer Ebene besser zu verstehen. Erste Aufnahmen hätten bereits eine für die Nierenfunktion entscheidende Zellstruktur entschlüsselt.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Goethe-Universität Frankfurt, Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung, SCALE, Rhein-Main-Universitäten

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt

Worum geht es in einem Satz?

Die Goethe-Universität Frankfurt hat ein neuartiges Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator in Betrieb genommen, das als erstes seiner Art in Hessen eine hochaufgelöste Untersuchung lebender Zellen ermöglicht und wichtige Einblicke in molekulare Prozesse bei Krankheiten bieten kann.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Inbetriebnahme eines neuen Rasterelektronenmikroskops
  • Kosten von mehr als 5,6 Millionen Euro
  • Erstes Gerät dieser Art in Hessen
  • Möglichkeit zur Untersuchung lebender Zellen in hoher Detailgenauigkeit
  • Verwendung von Cryo Plasma-FIB-Technologie
  • Präparation von Nanobiopsien aus biologischem Gewebe
  • Schnelle und schonende Arbeitsweise für empfindliche Zellen
  • Analytische Betrachtung von Proteinstrukturen und zellulären Veränderungen
  • Finanzierung durch die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung
  • Teil des Exzellenzclusters SCALE der Rhein-Main-Universitäten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ermöglicht Untersuchung lebender Zellen in Detailgenauigkeit
  • Eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten in Medizin und Zellbiologie
  • Schafft Brücke zwischen Medizin und Zellbiologie
  • Verbesserung des Verständnisses zellulärer Veränderungen bei Krankheiten
  • Analyse von Proteinstrukturen in natürlicher Umgebung
  • Zentrales Gerät im Forschungsprojekt SCALE
  • Nutzung zur Erforschung der Zellarchitektur
  • Verbesserung des Verständnisses der Entstehung von Krankheiten auf molekularer Ebene
  • Entschlüsselung wichtiger Zellstrukturen für Nierenfunktion

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines Forschers zitiert, der betont, dass das Mikroskop eine Brücke zwischen Medizin und Zellbiologie schaffe und völlig neue Forschungsmöglichkeiten eröffne.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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