Gesundheit: Innovative Verfahren in Bochum
Bochum () – Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim eine neue Simulationsmethode entwickelt, die die Entwicklung von Antikörpermedikamenten für die Selbstinjektion zu Hause vereinfachen soll. Das teilte die Hochschule mit.
Bislang müssen sich Patienten monoklonale Antikörper, die etwa gegen Autoimmun- oder Krebserkrankungen helfen, alle paar Wochen per Infusion in einer Praxis verabreichen lassen.
Das Problem bei der subkutanen Injektion sei die hohe Viskosität der Medikamente, erklärte Lars Schäfer von der Ruhr-Universität. Um wirksam zu sein, müssten die Antikörper hochkonzentriert sein, was die Flüssigkeit oft dickflüssiger als Olivenöl mache.
Der neue grobkörnige Simulationsansatz sei etwa tausendmal schneller als bisherige atomistische Simulationen und könne das Verhalten verschiedener Formulierungen realistisch vorhersagen.
Laut Michaela Blech von Boehringer Ingelheim ergänzen und erklären die Simulationen nicht nur experimentelle Ergebnisse, sondern ermöglichen auch die gezielte Planung neuer Versuche. So lasse sich etwa vorhersagen, wie bestimmte Zusatzstoffe wie die Aminosäure Arginin die Viskosität verringern.
Die Forschung wurde von Boehringer Ingelheim und der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Schäfer, Michaela Blech
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ruhr-Universität Bochum, Boehringer Ingelheim, Deutsche Forschungsgemeinschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bochum
Worum geht es in einem Satz?
Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit Boehringer Ingelheim eine neue, schnelle Simulationsmethode entwickelt, die die Selbstinjektion von hochviskosen Antikörpermedikamenten zu Hause erleichtern soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Entwicklung neuer Simulationsmethode an der Ruhr-Universität Bochum
- Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim
- Ziel: Vereinfachung der Entwicklung von Antikörpermedikamenten für Selbstinjektion
- Aktuelle Notwendigkeit von Infusionen in Praxen für monoklonale Antikörper
- Hohe Viskosität der Medikamente als Problem bei subkutaner Injektion
- Antikörper müssen hochkonzentriert sein
- Grobkörniger Simulationsansatz ist etwa tausendmal schneller als atomistische Simulationen
- Realistische Vorhersage des Verhaltens von Formulierungen
- Integration von experimentellen Ergebnissen in die Simulationen
- Gezielte Planung neuer Versuche möglich
- Forschung finanziert von Boehringer Ingelheim und Deutscher Forschungsgemeinschaft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vereinfachung der Entwicklung von Antikörpermedikamenten für die Selbstinjektion
- Reduzierung der Notwendigkeit regelmäßiger Praxisbesuche für Infusionen
- Realistische Vorhersage des Verhaltens verschiedener Formulierungen
- Gezielte Planung neuer Versuche
- Möglichkeit zur Vorhersage der Wirkung von Zusatzstoffen auf die Viskosität
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lars Schäfer von der Ruhr-Universität zitiert, in der er das Problem der hohen Viskosität der Medikamente bei subkutanen Injektionen erklärt.
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