Verkehrswesen: Herausforderungen der Deutschen Bahn
Berlin () – Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla erwartet keine schnelle Verbesserung bei den Verspätungen im Fernverkehr. „2026 wird noch mal ein schwieriges Jahr bei der Pünktlichkeit“, sagte sie der Wochenzeitung „Die Zeit“.
Nur 60 Prozent aller Fernzüge kamen im vergangenen Jahr mit weniger als sechs Minuten Verspätung an, was die Bahn als pünktlich wertet. „Es geht 2026 erst einmal darum, dass es nicht noch schlimmer wird, dass wir uns auf diesem Niveau stabilisieren, so schmerzhaft das auch klingt“, so Palla. Sie kündigt an: „Alle im Konzern werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit gemessen.“
Große Probleme bereiteten laut Palla Weichen, Oberleitungen und Stellwerke, die ihre Lebensdauer überschritten hätten und plötzlich ausfielen. Dazu kämen viele Verspätungen wegen des vielen Schnees und des Wintersturms. Für Verspätungen sorgten aber vor allem die rund 28.000 Baustellen, die für dieses Jahr erwartet werden.
Palla kündigte an, die Bahn werde ab 2027 im Fahrplan mehr Zeit für Bauarbeiten reservieren, damit es zu weniger Verspätungen kommt. „Wir planen auf bestimmten Strecken zum Beispiel alle vier Wochen eine Sperrung ein, und in dieser Zeit wird dort dann alles repariert, was eben so anfällt.“ Bislang sind nur 30 Prozent der Baustellen im Fahrplan berücksichtigt, künftig sollen es 70 Prozent sein. Die Sanierung des Schienennetzes bezeichnete Palla „als täglichen Wettlauf“. Die Bahn kämpfe dagegen an, „dass die Infrastruktur nicht schneller verfällt, als wir sie reparieren und erneuern können“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Evelyn Palla
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DB, Evelyn Palla, Die Zeit, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Deutschland statt, insbesondere im Kontext des deutschen Bahnverkehrs. Der spezifische Ort, an dem die neuen Informationen und Aussagen von der Bahn-Chefin Evelyn Palla gemacht wurden, ist Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Die Bahn-Chefin Evelyn Palla erwartet bis 2026 keine schnelle Verbesserung der Pünktlichkeit im Fernverkehr und kündigte an, dass die Bahn künftig mehr Zeit für Bauarbeiten im Fahrplan einplanen wird, um Verspätungen zu reduzieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Anzahl von Verspätungen im Fernverkehr
- Nur 60 Prozent der Fernzüge pünktlich
- Probleme mit Weichen, Oberleitungen und Stellwerken
- Infrastruktur hat ihre Lebensdauer überschritten
- Einfluss von Schnee und Wintersturm
- Rund 28.000 Baustellen in diesem Jahr
- Unzureichende Berücksichtigung der Baustellen im Fahrplan
- Notwendigkeit der Sanierung des Schienennetzes
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine schnelle Verbesserung bei Verspätungen bis 2026
- 2026 wird ein schwieriges Jahr bei der Pünktlichkeit
- Stabilisierung des Pünktlichkeitsniveaus angestrebt
- Alle im Konzern werden an der Pünktlichkeit gemessen
- Probleme mit Weichen, Oberleitungen und Stellwerken
- Viele Verspätungen durch Baustellen
- Ab 2027 mehr Zeit im Fahrplan für Bauarbeiten
- Künftige Berücksichtigung von 70 Prozent der Baustellen im Fahrplan
- "Täglicher Wettlauf" bei der Sanierung des Schienennetzes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Bahn-Chefin Evelyn Palla zitiert, die über die erwartete Pünktlichkeit im Fernverkehr spricht und die Probleme der Bahn beschreibt.
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