Tierschutzbund wirft Regierung "Rückwärtsgang" beim Tierschutz vor

Tierschutzpolitik in Berlin im Fokus

() – Wenige Tage vor Beginn der Woche in Berlin geht der Präsident des Deutschen Tierschutzbunds hart mit der bisherigen von Agrarminister Alois Rainer ins Gericht. „Bis jetzt habe ich keine Tierschutzpolitik dieser Regierung wahrgenommen – das ist eine Nullbilanz“, sagte Präsident Thomas Schröder den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

„Die letzten Regierungen waren schon enttäuschend, jetzt legen wir in Sachen Tierschutz sogar den Rückwärtsgang ein.“ Dass es nach Ankündigung des Landwirtschaftsministers künftig in Schlachthöfen Videoüberwachung geben solle, ändere nichts an den „entsetzlichen Methoden“, die dort verwendet würden, sagte Schröder. „Und selbst das soll nur in großen Betrieben gelten, dabei sind es gerade die kleinen, die oft kein haben für aktuelle Technik oder Schulungen fürs Personal.“

Schröder kritisiert, dass insbesondere Äußerungen von CSU-Chef Markus den Dialog zwischen Tierschützern und Bauern schwerer machen würde. „Markus Söder provoziert am laufenden Band. Dass Alois Rainer da nicht widerspricht, ist eine Schwäche“, sagte er den Funke-Zeitungen. Über Jahre seien mit der Borchert-Kommission und der Zukunftskommission Landwirtschaft kleine Brücken gebaut worden. „Die werden jetzt reihenweise wieder abgerissen.“ Es werde immer schwieriger, kompromissbereit und im Dialog zu bleiben zwischen Tierschützern und Landwirten. „Der Bundesminister hat da eine große Verantwortung, diese Stimmung nicht noch weiter anzuheizen“, sagte Schröder.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thomas Schröder (Deutscher Tierschutzbund) (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Tierschutzbund, Agrarministerium, Alois Rainer, Funke-Mediengruppe, CSU, Markus Söder, Borchert-Kommission, Zukunftskommission Landwirtschaft

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbunds, kritisiert Agrarminister Alois Rainer scharf für das Versagen in der Tierschutzpolitik und warnt, dass die geplanten Maßnahmen wie Videoüberwachung in Schlachthöfen nicht ausreichend sind, während gleichzeitig der Dialog zwischen Tierschützern und Landwirten durch provokante Äußerungen von CSU-Chef Markus Söder erschwert wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Negative Bilanz der Tierschutzpolitik der Regierung
  • Kritik an Agrarminister Alois Rainer
  • Ankündigung von Videoüberwachung in Schlachthöfen
  • Unzureichende Maßnahmen für Tierschutz in kleinen Betrieben
  • Provokante Äußerungen von Markus Söder
  • Verschlechterung des Dialogs zwischen Tierschützern und Bauern
  • Abbruch von zuvor aufgebauten Kooperationen und Brücken
  • Verantwortung des Agrarministers für die aktuelle Situation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Thomas Schröder kritisiert die Tierschutzpolitik von Agrarminister Alois Rainer
  • Er beschreibt die Bilanz als "Nullbilanz"
  • Schröder bemängelt, dass Tierschutz unter der jetzigen Regierung rückläufig ist
  • Videoüberwachung in Schlachthöfen wird als unzureichend eingeschätzt
  • Kritisiert Äußerungen von CSU-Chef Markus Söder, die den Dialog behindern
  • Weist darauf hin, dass bisherige Fortschritte gefährdet sind
  • Warnt vor steigenden Spannungen zwischen Tierschützern und Landwirten
  • Fordert von Alois Rainer, die Verantwortung für die Situation ernst zu nehmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine Tierschutzpolitik wahrgenommen
  • Nullbilanz der Regierung
  • Rückwärtsgang bei Tierschutz
  • Entsetzliche Methoden in Schlachthöfen unverändert
  • Videoüberwachung nur in großen Betrieben
  • Schwierigerer Dialog zwischen Tierschützern und Bauern
  • Provokationen durch CSU-Chef Markus Söder erschweren Zusammenarbeit
  • Abbau von bestehenden Dialogbrücken
  • Zunehmende Schwierigkeit, kompromissbereit zu bleiben
  • Verantwortung des Ministers, negative Stimmung nicht zu verstärken

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Schröder, dem Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, zitiert, in der er die Tierschutzpolitik der aktuellen Regierung als "Nullbilanz" bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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