Pflegekräfte-Anwerbung zwischen Deutschland und Indien
Berlin () – Die Bundesregierung will die Anwerbung von Pflegekräften aus Indien vereinfachen. Im Rahmen des Treffens von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem indischen Premierminister Narendra Modi wurde eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Demnach haben sich Deutschland und Indien auf Standards für die Anwerbung indischer Pflegekräften geeinigt. Verhandelt wurde das Papier zwischen dem deutschen und dem indischen Gesundheitsministerium. Ziel der Vereinbarung ist es, die Fachkräftesicherung in der Pflege zu stärken und gleichzeitig „faire und transparente Anwerbeverfahren“ sicherzustellen.
Mit der Absichtserklärung habe man sich mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt auf gemeinsame Empfehlungen zur Gewinnung qualifizierter Pflegekräfte aus Drittstaaten geeinigt, sagte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). „Durch die angestrebte Etablierung gemeinsamer Standards bei der Ausbildung in Indien können langwierige und bürokratische Anerkennungsverfahren in Zukunft vermieden und gut ausgebildete Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integriert.“
Beide Länder verständigten sich darauf, internationale Standards zur Anwerbung von Pflegefachpersonen zu fördern, wie sie etwa das Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ vorsieht. Dieses schreibt unter anderem vor, dass Anwerbeverfahren transparent, nachhaltig und für Bewerber kostenfrei erfolgen. Zudem sollen sogenannte Global Skills Partnerships (GSP) etabliert werden. Dabei werden angehende Pflegefachkräfte nach deutschen und indischen Anforderungsprofilen ausgebildet.
Im Rahmen der GSP sollen Ausbildungsgänge im Herkunftsland geschaffen werden, die sowohl den nationalen Anforderungen als auch den Standards für Pflegefachkräfte in Deutschland entsprechen. Die Auszubildenden erhalten zusätzlich Deutschunterricht bis zum Sprachniveau B2 sowie interkulturelle Schulungen. Fertig ausgebildete Pflegekräfte sollen dabei nicht abgeworben werden. Stattdessen zielt das Modell auf den Ausbau von Ausbildungskapazitäten und einen nachhaltigen Wissenstransfer ab.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Narendra Modi, Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesregierung, Bundeskanzler Friedrich Merz, indisches Gesundheitsministerium, deutsches Gesundheitsministerium, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland", Global Skills Partnerships (GSP).
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Indien
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung möchte die Anwerbung indischer Pflegekräfte erleichtern, indem sie mit Indien gemeinsame Standards für Ausbildung und transparente Anwerbeverfahren vereinbart hat, um die Fachkräftesicherung in der Pflege zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mangel an Pflegekräften in Deutschland
- Bedarf an internationaler Rekrutierung von Fachkräften
- Verbesserung der Ausbildung und Integration ausländischer Pflegekräfte
- Zusammenarbeit zwischen deutschen und indischen Gesundheitsministerien
- Festlegung von gemeinsamen Standards für die Anwerbung
- Fokus auf faire Anwerbeverfahren und Nachhaltigkeit
- Unterstützung durch das Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland"
- Etablierung von Global Skills Partnerships (GSP)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung will Anwerbung von Pflegekräften aus Indien vereinfachen
- Absichtserklärung zwischen Bundeskanzler und indischem Premierminister unterzeichnet
- Einigung auf Standards für die Anwerbung indischer Pflegekräfte
- Ziel: Fachkräftesicherung in der Pflege stärken
- Faire und transparente Anwerbeverfahren sollen sichergestellt werden
- Gemeinsame Empfehlungen zur Gewinnung qualifizierter Pflegekräfte beschlossen
- Verhandelt zwischen deutschen und indischen Gesundheitsministerium
- Etablierung gemeinsamer Ausbildungsstandards in Indien angestrebt
- Internationale Standards zur Anwerbung von Pflegefachpersonen gefördert
- Anwerbeverfahren sollen transparent, nachhaltig und kostenfrei sein
- Einführung von Global Skills Partnerships (GSP) geplant
- Ausbildungsgänge im Herkunftsland sollen geschaffen werden
- Auszubildende erhalten Deutschunterricht bis Sprachniveau B2 sowie interkulturelle Schulungen
- Abwerbung fertig ausgebildeter Pflegekräfte soll vermieden werden
- Fokus auf Ausbau von Ausbildungskapazitäten und nachhaltigen Wissenstransfer
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vereinfachte Anwerbung indischer Pflegekräfte
- Gemeinsame Standards für Anwerbung
- Stärkung der Fachkräftesicherung in der Pflege
- Faire und transparente Anwerbeverfahren
- Vermeidung langwieriger Anerkennungsverfahren
- Schnellere Integration in den deutschen Arbeitsmarkt
- Förderung internationaler Anwerbungsstandards
- Etablierung von Global Skills Partnerships (GSP)
- Schaffung von Ausbildungsgängen im Herkunftsland
- Zusätzlicher Deutschunterricht bis Sprachniveau B2
- Interkulturelle Schulungen
- Fokus auf Ausbau von Ausbildungskapazitäten
- Nachhaltiger Wissenstransfer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert, in der sie die angestrebte Etablierung gemeinsamer Standards bei der Ausbildung in Indien erläutert, um bürokratische Anerkennungsverfahren zu vermeiden und Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.
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