Proteste im Iran dauern an – Mindestens 65 Tote

Proteste im Iran dauern an – Mindestens 65 Tote

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Gesellschaftliche Unruhen im Iran

Teheran () – Die Proteste im Iran dauern an – und die Informationslage ist angesichts abgeschalteter - und Telefonverbindungen weiterhin unübersichtlich.

Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Activists in Iran“ (HRA) berichtet von mittlerweile mindestens 65 Toten, darunter 50 Protestler und 15 oder Behördenvertreter. Es seien Proteste in 180 Städten registriert worden, hieß es.

In den Protesten soll es demnach weiterhin unter anderem um den Wertverfall der Landeswährung und Schwierigkeiten bei der Deckung des täglichen Bedarfs gehen. Viele Proteste finden am späten Abend statt, auch in Wohngebieten und von Dächern sollen Sprechchöre zu hören sein.

Die reagieren nach Angaben von Menschenrechtlern mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen als Mittel der Abschreckung und Einschüchterung, bei manchen Versammlungen sollen auch Schüsse zu hören sein. Laut Menschenrechtlern sind 2.311 Festnahmen gezählt worden – die tatsächliche Zahl könnte weitaus höher sein.

Zu den Teheraner Stadtteilen, in denen am dreizehnten Tag protestiert wurde, gehörten Chitgar, Moshiriyeh, Punak, Ashrafi Esfahani, Qeytarieh, der Westliche Ferdows Boulevard, Tehranpars, Rahahan Town (Eisenbahnviertel) und die Moqaddas-Ardabili-Straße. Neben Teheran deuten Berichte auch auf Proteste in den Städten Maschhad, Täbris, Schiras, Abhar, Zahedan und Karaj hin. Auch von 35 Universitäten werden Proteste gemeldet.

Die BBC zitierte unterdessen in einem Bericht am Samstag mehrere Ärzte aus dem Iran, die mitteilte, ihre seien angesichts einer hohen Zahl von Verletzten überlastet.

Am 28. Dezember hatte die aktuelle Protestwelle in Teheran begonnen, Auslöser war der Zusammenbruch der iranischen . Auf den internationalen Devisenmärkten ist der Iranische Rial mittlerweile praktisch wertlos geworden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Iran (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine spezifischen vollständigen Namen von Personen genannt. Es werden lediglich Organisationen und Städte erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Human Rights Activists in Iran (HRA), BBC

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum, an dem die aktuelle Protestwelle in Teheran begonnen hat, ist der 28. Dezember.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen die beschriebenen Ereignisse stattfinden, sind:

Teheran, Maschhad, Täbris, Schiras, Abhar, Zahedan, Karaj, Chitgar, Moshiriyeh, Punak, Ashrafi Esfahani, Qeytarieh, Westlicher Ferdows Boulevard, Tehranpars, Rahahan Town (Eisenbahnviertel), Moqaddas-Ardabili-Straße.

Worum geht es in einem Satz?

Die Proteste im Iran, ausgelöst durch den dramatischen Wertverfall der Landeswährung und mit mindestens 65 Todesopfern, dauern trotz eingeschränkter Kommunikation an, während Behörden mit Verhaftungen und Schüssen gegen die Demonstranten vorgehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zusammenbruch der iranischen Währung
  • Wertverfall des Iranischen Rial
  • Schwierigkeiten bei der Deckung des täglichen Bedarfs
  • Hohe Inflation und wirtschaftliche Misere
  • Unzufriedenheit der Bevölkerung
  • Berichte über Menschenrechtsverletzungen
  • Einschüchterungsmaßnahmen der Behörden

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Berichte von Protesten in 180 Städten
  • Mindestens 65 Tote, darunter 50 Protestler und 15 Sicherheitskräfte
  • Proteste aufgrund von Währungsabwertung und Lebenshaltungskosten
  • Behörden reagieren mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen
  • 2.311 Festnahmen dokumentiert, tatsächliche Zahl möglicherweise höher
  • Proteste auch in Wohngebieten und auf Dächern
  • Überlastung von Krankenhäusern wegen hoher Verletztenzahlen
  • Protestwelle begann am 28. Dezember wegen Währungszusammenbruchs

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mindestens 65 Tote
  • 2.311 Festnahmen
  • Überlastung der Krankenhäuser
  • Fortdauernde Proteste in 180 Städten
  • Hausdurchsuchungen und Verhaftungen als Mittel der Abschreckung
  • Unsichere Informationslage durch abgeschaltetes Internet
  • Wertverfall der Landeswährung
  • Schwierigkeiten bei der Deckung des täglichen Bedarfs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von mehreren Ärzten aus dem Iran zitiert, die über die Überlastung ihrer Krankenhäuser aufgrund einer hohen Zahl von Verletzten berichten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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