Iran: Proteste und internationale Reaktionen
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer haben das iranische Regime dazu aufgerufen, keine Gewalt gegenüber Demonstranten auszuüben.
„Wir sind zutiefst besorgt über Berichte von Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten auf das Schärfste“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Staats- und Regierungschefs. Die iranischen Behörden seien „verantwortlich für den Schutz der eigenen Bevölkerung“ und müssten „Meinungsfreiheit sowie friedliche Versammlungen zulassen, ohne dass Angst vor Repressalien herrscht“. Man fordere die iranischen Behörden „nachdrücklich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, von Gewalt abzusehen“ und die Grundrechte der iranischen Bürger zu wahren.
Die seit dem Jahreswechsel andauernden Proteste im Iran gehen derzeit weiter. Nach tagelangem Schweigen berichten mittlerweile auch iranische Staatsmedien über die Ereignisse, allerdings verbunden mit Attacken und Schuldzuweisungen gegen Israel und die USA.
Iranische Sicherheits- und Justizbehörden hätten „mehrere bewaffnete Terrorzellen und die Festnahme von mutmaßlichen ausländischen Akteuren bekannt gegeben“, hieß es in einem Bericht des iranischen Auslandsfernsehsenders „Press TV“. Hintergrund sei „eine Welle von ausländisch unterstützten Unruhen, bei denen mehrere Polizisten getötet wurden“.
Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei bezeichnete in einer Fernsehansprache die Demonstranten als „eine Bande von Vandalen“, die US-Präsident Donald Trump „beeindrucken“ wollten. Trump hatte bereits vor Tagen dem Iran gedroht, „sehr hart“ einzugreifen, sollten Regierungstruppen Demonstranten töten.
Die deutsche Botschaft in Teheran ist unterdessen trotz der teilweisen Unterbrechung von Internet- und Telefonverbindungen in verschiedenen Landesteilen weiterhin erreichbar. Die Internet-Abschaltung sei „nicht durchgängig“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag auf Anfrage der . „Wir beobachten die Lage sehr genau“. Der Krisenstab der Bundesregierung habe mittlerweile zur Lage im Iran getagt.
Die Proteste, die am 28. Dezember in Teheran begannen, wurden durch den Zusammenbruch der iranischen Währung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen berichten, dass sich die Demonstrationen seitdem auf Dutzende weitere Städte ausgeweitet haben. Eine freie Berichterstattung unabhängiger Medien ist aus dem Iran derzeit nicht möglich.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Iran-Fahnen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Keir Starmer, Ayatollah Ali Khamenei, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich Merz (CDU), Emmanuel Macron, Keir Starmer, Iran, Press TV, Donald Trump, deutsche Botschaft, Auswärtiges Amt, Bundesregierung, Menschenrechtsgruppen
Wann ist das Ereignis passiert?
Die Proteste, die am 28. Dezember in Teheran begannen, wurden durch den Zusammenbruch der iranischen Währung ausgelöst.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Iran, Berlin, Teheran.
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer fordern das iranische Regime auf, die Gewalt gegen Demonstranten einzustellen und die Meinungsfreiheit sowie friedliche Versammlungen zu gewährleisten, während die Proteste im Iran wegen der Wirtschaftskrise weiterhin andauern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zusammenbruch der iranischen Währung
- Anhaltende wirtschaftliche Probleme
- Politische Repression und Menschenrechtsverletzungen
- Unzufriedenheit mit der Regierung
- Anstieg der Lebenshaltungskosten
- Fehlende Meinungsfreiheit
- Korruption im politischen System
- Unruhe durch ausländische Einflüsse und Missmanagement
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundeskanzler Merz, Präsident Macron und Premier Starmer fordern Iran auf, keine Gewalt gegen Demonstranten auszuüben
- Gemeinsame Erklärung verurteilt die Tötung von Demonstranten
- Iranische Behörden tragen Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung
- Forderung nach Wahrung von Meinungsfreiheit und friedlichen Versammlungen
- Berichte über Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und Proteste im Iran
- Iranische Staatsmedien berichten über Ereignisse, aber mit Schuldzuweisungen gegen Israel und die USA
- Irans Oberster Führer Khamenei bezeichnet Demonstranten als "Vandalen"
- Deutsche Botschaft in Teheran weiterhin erreichbar, trotz Internetunterbrechungen
- Bundesregierung beobachtet die Lage im Iran genau
- Proteste ausgelöst durch den Zusammenbruch der iranischen Währung, weiten sich auf mehrere Städte aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Besorgnis über Gewalt durch Sicherheitskräfte
- Verurteilung der Tötung von Demonstranten
- Verantwortung der Behörden für den Schutz der Bevölkerung
- Forderung nach Wahrung der Meinungsfreiheit
- Aufruf zu Zurückhaltung und Vermeidung von Gewalt
- Festnahme mutmaßlicher ausländischer Akteure
- Berichterstattung über Proteste durch iranische Staatsmedien
- Unterbrechung von Internet- und Telefonverbindungen
- Beobachtung der Lage durch das Auswärtige Amt
- Beratung des Krisenstabs der Bundesregierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer zitiert, die das iranische Regime auffordert, keine Gewalt gegen Demonstranten auszuüben.
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