Förderprogramm für Solarenergie in Berlin
Berlin () – Das Berliner Förderprogramm SolarPLUS ist mit einem Volumen von 13 Millionen Euro für 2026 und einer neuen Struktur gestartet. Das teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe am Freitag mit.
Statt verschiedener Module wird nun zwischen den Förderlinien „SolarPLUS S“ für Eigenheime und „SolarPLUS L“ für größere Anlagen unterschieden. Die Beantragung sei vereinfacht und die Bearbeitung beschleunigt worden.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) betonte, das Programm werde verbessert und an aktuelle Entwicklungen angepasst.
„Im nächsten Schritt nehmen wir verstärkt die großen Dächer Berlins in den Blick: auf Gewerbehallen, Industriebauten und Mehrfamilienhäusern“, sagte sie. Ein Ziel sei, die Energieautonomie zu erhöhen und die Resilienz bei Stromausfällen zu stärken.
Wer eine Solaranlage mit Speicher habe, könne im Netzausfall auf eigenen Solarstrom zurückgreifen.
Durch die Fokussierung auf große Anlagen mit über 20 Kilowatt-Peak solle der im Masterplan Solarcity festgeschriebene Zielanteil von 25 Prozent Solarstrom am Berliner Strommix erreicht werden. Derzeit lieferten Anlagen dieser Größe zwar nur 7 Prozent der installierten Anlagen, aber 48 Prozent der Gesamtleistung.
Seit Programmstart 2022 seien 36.846 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 41,8 Millionen Euro eingereicht worden, davon seien 29.050 Anträge mit etwa 30,3 Millionen Euro bewilligt. Die installierte Leistung habe sich seit 2022 von rund 192 auf 485 Megawatt Peak mehr als verdoppelt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf Hausdach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Giffey
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey (SPD), Masterplan Solarcity
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Freitag, im Jahr 2026 statt, als das Berliner Förderprogramm SolarPLUS gestartet wurde.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Berliner Förderprogramm SolarPLUS, das für 2026 mit 13 Millionen Euro ausgestattet ist, hat eine neue Struktur eingeführt, die zwischen Eigenheimen und größeren Anlagen unterscheidet, um die Nutzung von Solarenergie zu steigern und die Energieautonomie der Stadt zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einführung des Förderprogramms SolarPLUS in Berlin
- Volumen von 13 Millionen Euro für 2026
- Neue Struktur mit unterschiedlichen Förderlinien
- Vereinfachte Beantragung und beschleunigte Bearbeitung
- Fokussierung auf große Solaranlagen
- Ziel der Energieautonomie und Resilienz bei Stromausfällen
- Bezugnahme auf den Masterplan Solarcity
- Aktueller Anteil von Solarstrom am Berliner Strommix
- Erheblicher Anstieg von Anträgen und installierter Leistung seit 2022
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbesserung des Förderprogramms
- Vereinfachte Beantragung und schnellere Bearbeitung
- Fokussierung auf große Dächer und Anlagen
- Erhöhung der Energieautonomie
- Stärkung der Resilienz bei Stromausfällen
- Zielanteil von 25 Prozent Solarstrom am Berliner Strommix
- Verdopplung der installierten Leistung von 192 auf 485 Megawatt Peak
- Hohe Anzahl eingereichter Anträge und bewilligter Förderungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) betont, dass das Programm verbessert und an aktuelle Entwicklungen angepasst werde.
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