Verteidigungspolitik: Rekrutierung neuer Freiwilliger in Berlin
Berlin () – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will schon im ersten Jahr 20.000 Freiwillige für den neuen Wehrdienst rekrutieren. In einem Brief an die Regierungsfraktionen schreibt Pistorius, er sei „überzeugt, dass uns dies gelingen wird“. In dem Dokument, über das der „Spiegel“ berichtet, skizziert Pistorius seine wichtigsten Projekte für das Jahr 2026.
Die Zielmarke von 20.000 Freiwilligen für den neuen Wehrdienst ist ambitioniert. Im vergangenen Jahr meldeten sich nach „Spiegel“-Informationen nur etwas mehr als 12.000 Männer und Frauen für den bereits existierenden Freiwilligen Wehrdienst (FWD) – deutlich weniger, als sich die Bundeswehr vorgenommen hatte.
Der neue Wehrdienst soll für junge Menschen deutlich ansprechender werden als das bisherige Modell. Vor allem die gute Bezahlung soll mehr Männer und Frauen zur Bundeswehr locken, zudem soll der Dienst selbst deutlich attraktiver werden. In dem Brief an die Fraktionen schreibt Pistorius, er plane einen „sinnstiftenden und attraktiven Dienst“, dies sei sein „klares Bekenntnis und Ziel“. Im Sommer 2027 will er sein Modell evaluieren, um möglicherweise Änderungen vorzunehmen.
Der neue Wehrdienst, der weitgehend freiwillig ist, wurde von der Koalition aus Union und SPD nach langem Ringen Ende 2025 beschlossen. Schon in den nächsten Tagen, schreibt Pistorius, wolle er die ersten Fragebögen für den Dienst verschicken. „In wenigen Tagen werden die ersten 18-Jährigen kontaktiert, um gezielt Bereitschaft und Qualifikation abzufragen und für den Dienst in der Bundeswehr zu werben“, heißt es in seinem Brief.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldaten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, SPD, Union
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Jahr 2026 statt, mit einer Bezugnahme auf einen Beschluss Ende 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Verteidigungsminister Boris Pistorius plant, im ersten Jahr des neuen freiwilligen Wehrdienstes 20.000 Rekruten zu gewinnen, was angesichts der niedrigen Zahlen im Vorjahr als ehrgeizig gilt, und setzt auf eine attraktivere Gestaltung des Dienstes, um junge Menschen zu gewinnen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg des Rekrutierungsbedarfs der Bundeswehr
- Unzureichende Zahl freiwilliger Wehrdienstleistender im Vorjahr
- Ziel, Wehrdienst attraktiver zu gestalten
- Gute Bezahlung als Anreiz
- Gesetzliche Beschluss des neuen Wehrdienstes durch Koalition
- Planung eines "sinnstiftenden und attraktiven Dienstes"
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zielmarke von 20.000 Freiwilligen
- Geplante gute Bezahlung
- Attraktivität des Dienstes erhöht
- Evaluierung des Modells im Sommer 2027
- Versand erster Fragebögen für den Dienst
- Gezielte Ansprache von 18-Jährigen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verteidigungsminister Boris Pistorius zitiert, in der er erklärt, dass er "überzeugt" ist, die Zielmarke von 20.000 Freiwilligen für den neuen Wehrdienst erreichen zu können.
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