Wirtschaft in München: Positive Entwicklung der Beratungsbranche
München () – Die Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer setzen sich weiter deutlich von der schwachen Konjunktur in Deutschland ab.
Jedes zweite Unternehmen der Branche zeigte sich im Jahresverlauf 2025 mit den Geschäften zufrieden, jedes vierte rechnet im neuen Jahr sogar mit einer weiteren Verbesserung, wie eine Sonderauswertung des Ifo-Geschäftsklimas für das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) ergab. Damit beurteilen die Berater ihre Lage und die Aussichten klar besser als vor einem Jahr – und deutlich besser als die Gesamtwirtschaft.
„Dem Bereich der Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung geht es weiterhin sehr gut“, sagte Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe dem „Handelsblatt“. Die Branche habe sich erneut als „relativ robust“ erwiesen, die pessimistischen Stimmen hätten im Jahresverlauf nie eine kritische Masse erreicht. Während Industrie und Gesamtwirtschaft stagnierten, seien die Berater bestens aufgestellt, so Wohlrabe.
Zusätzliche Dynamik sieht die Branche durch den breiten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Fast 70 Prozent der Unternehmen nutzen KI bereits im Arbeitsalltag, weitere zehn Prozent planen den Einsatz, wie die Ifo-Umfrage zeigt. Ein Viertel der KI-Nutzer geht davon aus, dass dadurch Stellen wegfallen könnten – im Schnitt in einer Größenordnung von zwölf Prozent. Zugleich kämpfen rund 70 Prozent der Berater weiterhin mit Fachkräftemangel; mehr als ein Drittel plant Neueinstellungen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Steuerberater (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Klaus Wohlrabe
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ifo-Geschäftsklima, Handelsblatt, Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Die Branche der Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer zeigt sich trotz der schwachen deutschen Konjunktur optimistisch, mit mehr als der Hälfte der Unternehmen, die 2025 mit ihren Geschäften zufrieden sind, und einer zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz, während gleichzeitig ein Fachkräftemangel herrscht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zufriedenheit der Unternehmen in der Branche
- Positive Geschäftserwartungen für 2025
- Vergleich zur Gesamtwirtschaft und Industrie
- Robustheit der Branche trotz schwacher Konjunktur
- Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Branche
- Fachkräftemangel als Herausforderung
- Geplante Neueinstellungen trotz Herausforderungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zufriedenheit von jedem zweiten Unternehmen der Branche mit den Geschäften
- Erwartung von guter Geschäftsentwicklung bei jedem vierten Unternehmen
- Verbesserte Lage- und Aussichtseinschätzung im Vergleich zum Vorjahr
- Branche zeigt sich als relativ robust
- Positive Einschätzung bezüglich des breiten Einsatzes von Künstlicher Intelligenz
- Potenzial für Stellenabbau bei KI-Nutzern (durchschnittlich 12 %)
- Fortdauernder Fachkräftemangel in der Branche
- Pläne für Neueinstellungen bei mehr als einem Drittel der Berater
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe sagt, dass "dem Bereich der Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung es weiterhin sehr gut geht".
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