Deutschland nimmt weitere Schweizer Brandopfer zur Behandlung auf

Deutschland nimmt weitere Schweizer Brandopfer zur Behandlung auf

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Gesellschaft: Brandkatastrophe in der Schweiz

Bonn () – Deutschland hat weitere schwerverletzte Patienten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz aufgenommen. Die Verteilung der Patienten erfolge nach dem Kleeblattmechanismus, der während der Corona-Pandemie von Bund und Ländern entwickelt wurde, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Sonntag mit. Insgesamt wurden elf Patienten nach Deutschland gebracht und einer spezialisierten Behandlung zugeführt.

Vier Patienten kamen im Rahmen bilateraler Vereinbarungen nach Deutschland, drei davon nach Baden-Württemberg und einer nach Rheinland-Pfalz. Sieben weitere Patienten wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren nach Deutschland verlegt. Diese wurden auf Krankenhäuser in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin verteilt. Die Patienten wurden per Flugzeug und Hubschrauber nach Deutschland transportiert. Die Schweiz teilte unterdessen mit, dass zunächst keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten benötigt werden.

Insgesamt wurden laut BBK über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Die Transporte wurden dabei durch Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien und die Schweiz durchgeführt. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.

Bei dem Feuer im Skiort Crans-Montana kamen in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt, von denen viele schwere Verletzungen erlitten. Gegen die Betreiber der Bar, in der das Feuer ausbrach, wird ermittelt. Dabei geht es um die Vorwürfe der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung sowie der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien, Schweiz, Crans-Montana.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand in der Silvesternacht statt, also am 31. Dezember.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

- Bonn (Deutschland)
- Schweiz
- Baden-Württemberg (Deutschland)
- Rheinland-Pfalz (Deutschland)
- Bayern (Deutschland)
- Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
- Niedersachsen (Deutschland)
- Sachsen-Anhalt (Deutschland)
- Berlin (Deutschland)
- Crans-Montana (Schweiz)

Worum geht es in einem Satz?

Deutschland hat nach der Brandkatastrophe in der Schweiz elf schwerverletzte Patienten aufgenommen, verteilt nach dem Kleeblattmechanismus, während die Schweiz derzeit keine weiteren Transportkapazitäten benötigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Brandkatastrophe in Crans-Montana
  • Silvesternacht
  • 40 Todesopfer
  • 119 Verletzte, viele schwer
  • Feuer brach in einer Bar aus
  • Ermittlungen gegen die Betreiber der Bar
  • Vorwürfe: fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutschland hat schwerverletzte Patienten aus der Schweiz aufgenommen.
  • Patientenverteilung erfolgte nach dem Kleeblattmechanismus.
  • Insgesamt 11 Patienten wurden nach Deutschland gebracht.
  • Vier Patienten kamen durch bilaterale Vereinbarungen.
  • Drei Patienten nach Baden-Württemberg, einer nach Rheinland-Pfalz.
  • Sieben Patienten über EU-Katastrophenschutzverfahren nach Deutschland verlegt.
  • Patienten verteilt auf Krankenhäuser in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin.
  • Transport erfolgte per Flugzeug und Hubschrauber.
  • Schweiz benötigt keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten.
  • Insgesamt 35 Patienten wurden über EU-Katastrophenschutzverfahren in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien transportiert.
  • Ermittlungen gegen Betreiber der Bar wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung laufen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufnahme von verletzten Patienten in Deutschland
  • Verteilung der Patienten nach dem Kleeblattmechanismus
  • Spezialisierte Behandlung der Patienten in deutschen Kliniken
  • Bilaterale Vereinbarungen zur Patiententransport
  • Transport der Patienten per Flugzeug und Hubschrauber
  • EU-Katastrophenschutzverfahren aktiv
  • Unterstützung der Schweiz durch spezialisierte Teams
  • Ermittlung gegen die Betreiber der Bar
  • Vorwürfe der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung
  • Vorwürfe der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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