Verdi fordert Arbeitgeber-Angebot für öffentlichen Dienst

Verdi fordert Arbeitgeber-Angebot für öffentlichen Dienst

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Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Berlin

Berlin () – In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in den Ländern hat Frank Werneke, Bundesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, klare Forderungen an die Finanzminister.

„Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Januar ein Angebot vorlegen, das realitätstauglich ist“, sagte er der „Bild“ (Samstagsausgabe). Andernfalls sei es schwer vorstellbar, in der dritten Runde im Februar zu einem Ergebnis zu kommen.

Werneke brachte auch Streiks ins Spiel: „Dass wir grundsätzlich in der Lage sind, die Arbeitgeber mit Streiks unter Druck zu setzen, sollte allgemein bekannt sein – das haben wir bereits zum Beispiel kurz vor Weihnachten im Land Berlin und an der Uniklinik in Frankfurt/Main gezeigt.“ Wie umfangreich zu Protesten und Streiks aufgerufen werde, hänge von den nächsten Gesprächen ab.

Verdi und der Beamtenbund fordern für rund 2,2 Millionen Landesbeschäftigte eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens aber von 300 Euro monatlich. Als einziges Bundesland ist Hessen von den Tarifverhandlungen ausgenommen.

„Unsere Mitglieder erwarten zurecht mehr als nur einen Inflationsausgleich. Die Menschen müssen wieder über mehr Kaufkraft verfügen.“ Das helfe dabei, aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Hunderttausende Stellen im öffentlichen Dienst seien nicht besetzt, „weil die Bezahlung nicht konkurrenzfähig ist“, erklärte der Gewerkschaftschef.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frank Werneke (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Frank Werneke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, Bild, Beamtenbund, Hessen

Wann ist das Ereignis passiert?

Mitte Januar und Februar (für die Verhandlungsrunden).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Frankfurt/Main, Hessen.

Worum geht es in einem Satz?

Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, fordert von den Finanzministern in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ein "realitätstaugliches" Angebot, andernfalls seien Streiks denkbar, da die Gewerkschaft eine Entgelterhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro pro Monat für rund 2,2 Millionen Beschäftigte verlangt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für die Länder
  • Forderungen von Verdi für Entgelterhöhung
  • Inflationsanstieg und sinkende Kaufkraft
  • Unbesetzte Stellen im öffentlichen Dienst
  • Druck durch Streiks und vorherige Protestaktionen
  • Ausschluss von Hessen von den Verhandlungen
  • Erhöhung von Lebenshaltungskosten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Frank Werneke fordert realitätstaugliches Angebot von Arbeitgebern in Tarifverhandlungen
  • Ankündigung möglicher Streiks, um Arbeitgeber unter Druck zu setzen
  • Streiks bereits in Berlin und an der Uniklinik in Frankfurt/Main durchgeführt
  • Verdi und Beamtenbund fordern 7% Entgelterhöhung oder mindestens 300 Euro monatlich für 2,2 Millionen Landesbeschäftigte
  • Hessen aus Tarifverhandlungen ausgenommen
  • Mitglieder erwarten mehr als nur Inflationsausgleich
  • Mangelnde Bezahlung führt zu unbesetzten Stellen im öffentlichen Dienst

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Arbeitgeber müssen ein realitätstaugliches Angebot vorlegen
  • Schwierigkeiten, in der dritten Verhandlungsrunde zu einem Ergebnis zu kommen
  • Möglichkeit von Streiks zur Druckausübung auf Arbeitgeber
  • Umfang der Proteste und Streiks abhängig von den Gesprächen
  • Forderung nach einer Entgelterhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro monatlich
  • Erwartung der Mitglieder auf mehr als nur Inflationsausgleich
  • Notwendigkeit, Kaufkraft zu erhöhen
  • Auswirkungen auf die Behebung der Wirtschaftskrise
  • Unbesetzte Stellen im öffentlichen Dienst aufgrund nicht konkurrenzfähiger Bezahlung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Frank Werneke, dem Bundesvorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, zitiert. In seiner Aussage fordert er von den Arbeitgebern ein realitätstaugliches Angebot in den Tarifverhandlungen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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