Wagenknecht wirft EU bei Ukraine "Realitätsverlust" vor

Wagenknecht wirft EU bei Ukraine "Realitätsverlust" vor

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politische Spannungen und Friedensverhandlungen in Berlin

Berlin () – Kurz vor den Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wirft BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und anderen EU-Regierungschefs eine bewusste Verlängerung des Krieges und „Realitätsverlust“ vor.

„Die Verhandlungsposition Kiews ist heute so schlecht wie noch nie“, sagte Wagenknecht der „Bild“. „Dafür tragen nicht zuletzt europäische Politiker wie Merz, Starmer und Macron die Verantwortung. Wer immer wieder Positionen in sogenannte Friedensverträge hinein verhandelt, von denen er weiß, dass sie für Moskau unannehmbar sind, stärkt jene Kräfte in Russland, die angesichts des militärischen Vormarsches der russischen Truppen jetzt auch keine Kompromisse mehr wollen.“

Wagenknecht behauptet, die jüngst vereinbarten zusätzlichen 90 Milliarden der EU für die Ukraine seien „Kriegsverlängerungsschulden, für die in Zukunft vor allem der deutsche Steuerzahler blechen muss“. Der „völlige Realitätsverlust in einigen europäischen Hauptstädten ist hochgefährlich, denn er trägt das Risiko einer Eskalation zu einem großen europäischen Krieg in sich“, fügte sie hinzu.

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel sieht die Verhandlungen unterdessen in einer entscheidenden Phase. Kurz vor Beginn des Treffens von Trump mit Selenskyj sagte Weidel der „Bild“, dass „die historische Chance besteht, dass Friedensverhandlungen in greifbarer Nähe sind und es endlich zum Ende des Krieges kommen kann“.

Weidel wies zugleich Vorwürfe zurück, jüngste Äußerungen von Russlands Präsident Wladimir Putin über eine Fortsetzung des Krieges seien eine klare Absage an einen Friedensplan. „Aus meiner Sicht ist es wenig hilfreich, einer Kriegspartei zu unterstellen, sie sei nicht bereit, sich an den Verhandlungstisch zu begeben“, sagte Weidel. „Uns Europäern sollte als erstes der Frieden am Herzen liegen, weshalb ich große Hoffnung in die Bemühungen des amerikanischen Präsidenten lege.“ Es sei „oberste Priorität für alle Seiten, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen und somit ein solides Fundament für einen dauerhaften Frieden zu schaffen, der die Sicherheitsinteressen Russlands und der Ukraine berücksichtigt“, so Weidel.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sahra Wagenknecht, Donald Trump, Wolodymyr Selenskyj, Friedrich Merz, Keir Starmer, Emmanuel Macron, Alice Weidel, Wladimir Putin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

BSW, CDU, EU, AfD, Bild, Russland, US-Präsident, Wolodymyr Selenskyj, Friedrich Merz, Starmer, Macron, Wladimir Putin.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, möglicherweise auch in Bezug auf Kiew (Ukraïne) und Washington, D.C. (USA).

Worum geht es in einem Satz?

Sahra Wagenknecht kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz und andere EU-Regierungschefs für ihre Rolle in der Verlängerung des Ukraine-Kriegs und warnt vor einem möglichen großflächigen europäischen Konflikt, während Alice Weidel Hoffnung auf bevorstehende Friedensverhandlungen zwischen den USA und der Ukraine äußert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gespräche über Waffenstillstand zwischen Trump und Selenskyj
  • Vorwürfe von Wagenknecht gegen Merz und andere EU-Politiker
  • Schlechte Verhandlungsposition Kiews
  • Europäische Politiker verstärken militante Position Moskaus
  • Zusätzliche EU-Hilfen für die Ukraine als "Kriegsverlängerungsschulden"
  • Warnungen vor Eskalation zu einem größeren europäischen Krieg
  • Weidel sieht Friedensverhandlungen in entscheidender Phase
  • Hoffnung auf Vertrauensaufbau und dauerhaften Frieden

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sahra Wagenknecht kritisiert Bundeskanzler Merz und EU-Regierungschefs für Verantwortung an Kriegsverlängerung
  • Behauptet, Verhandlungsposition der Ukraine sei schlecht
  • Warnt vor kriegsverlängernden Schulden der EU für die Ukraine
  • Alice Weidel sieht Friedensverhandlungen als historische Chance
  • Weidel weist Vorwürfe über Putins Äußerungen zurück und betont Bedeutung des Friedens
  • Plädiert für Vertrauen und Sicherheit für alle Seiten in Verhandlungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verlängerung des Krieges
  • Schlechte Verhandlungsposition Kiews
  • Verantwortung europäischer Politiker
  • Stärkung kompromissloser Kräfte in Russland
  • Finanzielle Belastung für den deutschen Steuerzahler
  • Risiko einer Eskalation zu einem großen europäischen Krieg
  • Notwendigkeit, Vertrauen wieder aufzubauen
  • Priorität für einen dauerhaften Frieden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sahra Wagenknecht zitiert, in der sie Bundeskanzler Friedrich Merz und andere europäische Politiker für die Verlängerung des Krieges verantwortlich macht und auf einen "völligen Realitätsverlust" hinweist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert