Gesundheitspolitik: Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland
Berlin () – Die Hausärzte begrüßen die Forderung nach Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland.
Die Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Leider werden stark zuckerhaltige Produkte häufig viel zu günstig angeboten und finden deshalb ihren Weg in den Einkaufswagen. Eine Zuckersteuer würde hier ein klares Signal in Richtung der Konsumenten, aber auch der Herstellenden setzen, den Zuckergehalt zu reduzieren.“
Andere europäische Länder wie England oder Spanien hätten diese Steuern „bereits mit gutem Erfolg eingeführt“, sagte Buhlinger-Göpfarth weiter. Zugleich forderte sie: „Die Steuereinnahmen, die über eine Zuckersteuer generiert werden, müssen auf jeden Fall wieder dem Gesundheitssystem zufließen – am besten in Präventionsmaßnahmen – und dürfen keinesfalls in den allgemeinen Steuereinnahmen versanden.“
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte zuvor eine Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer angekündigt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nicola Buhlinger-Göpfarth, Daniel Günther
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hausärzte, Hausärztinnen- und Hausärzteverband, Nicola Buhlinger-Göpfarth, Rheinischen Post, England, Spanien, Schleswig-Holstein, Daniel Günther, CDU
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Schleswig-Holstein.
Worum geht es in einem Satz?
Hausärzte in Deutschland unterstützen die Einführung einer Zuckersteuer, um zuckerhaltige Produkte teurer zu machen und den Konsum zu reduzieren, während die Einnahmen dem Gesundheitssystem zugutekommen sollten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach Zuckersteuer in Deutschland
- Preisgestaltung von stark zuckerhaltigen Produkten
- Vergleich mit anderen europäischen Ländern (England, Spanien)
- Initiator: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU)
- Bedarf für Präventionsmaßnahmen im Gesundheitssystem
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Hausärzte begrüßen Forderung nach Zuckersteuer
- Nicola Buhlinger-Göpfarth äußert sich positiv in der "Rheinischen Post"
- Zuckerhaltige Produkte sind zu günstig und werden oft gekauft
- Zuckersteuer sendet Signal an Konsumenten und Hersteller
- Positive Erfahrungen mit Zuckersteuern in England und Spanien
- Steuereinnahmen sollen dem Gesundheitssystem und Präventionsmaßnahmen zugutekommen
- Daniel Günther (CDU) kündigt Gesetzesinitiative für bundesweite Zuckersteuer an
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Begrüßung der Forderung nach Einführung einer Zuckersteuer
- Signal an Konsumenten zur Reduzierung des Zuckergehalts
- Signal an Herstellende zur Reduzierung des Zuckergehalts
- Bezug zu positiven Erfahrungen anderer europäischer Länder
- Steuereinnahmen sollen dem Gesundheitssystem zufließen
- Mittel sollen in Präventionsmaßnahmen investiert werden
- Verhindern, dass Einnahmen in allgemeinen Steuereinnahmen versanden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nicola Buhlinger-Göpfarth, der Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, zitiert. Sie äußert sich positiv zur Einführung einer Zuckersteuer und betont das Signal an Konsumenten und Hersteller.
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