Gesundheitssystem: Digitale Terminvergabe in Berlin
Berlin () – Die gesetzlichen Krankenkassen schlagen eine einheitliche digitale Plattform für freie Arzttermine vor, zu der Versicherte via Handy Zugang erhalten.
„Es ist heute Standard, dass ich alles Mögliche über mein Handy regeln kann, und das muss natürlich künftig auch regelhaft beim Buchen von Arztterminen gehen. Wir wollen, dass freie Arzttermine zukünftig anteilig an eine unabhängige Plattform gemeldet werden müssen, und dann können die Versicherten etwa über ihre Krankenkassen-App bei Bedarf einen der freien Termine buchen. Das wollen wir kombinieren mit einer digitalen Ersteinschätzung. Das kann ebenfalls die Krankenkassen-App sein“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis, der „Rheinischen Post“ (Dienstag).
Stoff-Ahnis erläuterte den Vorschlag: „Im ersten Schritt gebe ich meine Symptome und die Beschwerden ein und bekomme dann eine Rückmeldung. Die könnte lauten: Gehen Sie morgen zum Hausarzt, gehen Sie heute in die Notdienstpraxis oder sofort in die Krankenhausnotaufnahme. Aber auch: Nehmen Sie sich Bettruhe. Das würde den Menschen direkt helfen und gleichzeitig zum Beispiel auch die Notaufnahmen entlasten. In Verbindung mit einer digitalen Überweisung können dann Termine ausschließlich nach Dringlichkeit vergeben werden und sind ohne aufwendige Terminsuche direkt buchbar, ohne eine Nachfrage, ob ich privat versichert bin oder nicht.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefanie Stoff-Ahnis
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
GKV-Spitzenverband, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die gesetzlichen Krankenkassen schlagen eine einheitliche digitale Plattform vor, über die Versicherte schnell und unkompliziert freie Arzttermine buchen und eine digitale Ersteinschätzung ihrer Symptome erhalten können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschlag der gesetzlichen Krankenkassen für digitale Plattform
- Notwendigkeit der digitalen Terminbuchung über Handys
- Ziel der Verbesserung der Arztterminvergabe
- Wunsch nach zeitgemäßer Handhabung im Gesundheitswesen
- Entlastung von Notaufnahmen durch digitale Ersteinschätzung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Vorschlag einer einheitlichen digitalen Plattform für Arzttermine durch gesetzliche Krankenkassen
- Zugang via Handy für Versicherte geplant
- Kombination mit digitaler Ersteinschätzung
- Rückmeldungen basierend auf eingegebenen Symptomen
- Ziel: Entlastung der Notaufnahmen und vereinfachte Terminbuchung
- Keine Erwähnung von spezifischen Reaktionen der Politik, Öffentlichkeit oder Medien
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung einer einheitlichen digitalen Plattform für Arzttermine
- Zugang via Handy für Versicherte
- Erleichterung beim Buchen von Arztterminen
- Verpflichtung zur Meldung freier Arzttermine an die Plattform
- Kombination mit digitaler Ersteinschätzung
- Sofortige Rückmeldungen zu Symptomen und Beschwerden
- Entlastung der Notaufnahmen
- Terminvergaben nach Dringlichkeit
- Wegfall aufwendiger Terminsuchen
- Keine Unterscheidung zwischen privat und gesetzlich Versicherten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Stefanie Stoff-Ahnis, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, spricht über den Vorschlag für eine digitale Plattform für Arzttermine und erläutert, wie diese funktionieren könnte.
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