Über 100.000 Visa zum Familiennachzug 2025 erteilt

Über 100.000 Visa zum Familiennachzug 2025 erteilt

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Familiennachzug in Deutschland 2025

Berlin () – Trotz der Einschränkungen der schwarz-roten Bundesregierung sind auch in diesem Jahr bereits mehr als 100.000 Ausländer per Familiennachzug eingewandert. Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf das Auswärtige Amt berichtet, wurden 2025 bis Ende November 101.756 Visa zum Familiennachzug erteilt. Hauptnationalitäten waren Türken (14.907) und Syrer (13.148), gefolgt von Indern (9.286), Kosovaren (7.143) und Albanern (4.426).

Unter den fast 102.000 bis Ende November erteilten Visa betrafen etwa 37.200 den Nachzug von Kindern zu ihren Eltern, rund 3.500 den Nachzug von Eltern zu ihren Kindern und 44.400 Ehepartner von in lebenden Ausländern. Weitere 16.300 wurden an Ehepartner mit deutscher Staatsangehörigkeit vergeben, wie es aus dem Auswärtigen Amt heißt.

2016 waren erstmals mehr als 100.000 Nachzugsvisa erteilt worden. 2023 wurde der bisherige Höchststand von mehr als 130.000 erreicht. 2024 waren es wieder etwas weniger, und dieser rückläufige setzt sich in diesem Jahr fort. Auch weil die Bundesregierung den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten, also überwiegend syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, im Juli für zwei Jahre ausgesetzt hat. Zuvor durften bis zu 1.000 Angehörige dieser „Subsidiären“ monatlich kommen. Ein Blick in die belegt die Wirkung dieser restriktiven Maßnahme: So wurden nur noch rund 2.000 der insgesamt rund 13.000 Familiennachzugsvisa an Syrer im laufenden Jahr nach dem verhängten Nachzugsstopp für „Subsidiäre“ Ende Juli ausgegeben.

Das Nachzugsrecht gilt meist nur für die Kernfamilie, also Ehepartner und minderjährige . Ausnahmen gibt es für wenige Härtefälle und seit einer Ampel-Reform im März 2024 für Eltern und Schwiegereltern von Hochqualifizierten und Fachkräften, die den Lebensunterhalt der ganzen eigenständig sichern können. Diese neugeschaffene Möglichkeit nutzten im laufenden Jahr bis Ende November nur etwa 150 nachziehende Angehörige.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Auswärtige Amt, schwarz-rote Bundesregierung, Welt am Sonntag, Türkei, Syrien, Indien, Kosovo, Albanien.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Trotz restriktiver Maßnahmen der Bundesregierung sind bis Ende November 2023 über 100.000 Visa für den Familiennachzug erteilt worden, wobei die Hauptnationalitäten Türken und Syrer sind und der Trend zur Einwanderung aufgrund eines Stopp des Nachzugs für subsidiär Schutzberechtigte zurückgeht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erteilung von über 101.000 Visa zum Familiennachzug
  • Hauptnationalitäten: Türken, Syrer, Inder, Kosovaren, Albaner
  • Anstieg der erteilten Nachzugsvisa seit 2016
  • Höchststand von mehr als 130.000 Visa im Jahr 2023
  • Rückgang der Visaerteilungen im Jahr 2024
  • Aussetzung des Nachzugs für subsidiär Schutzberechtigte seit Juli 2024
  • Nachzugsrecht gilt meist für Kernfamilie
  • Einführung neuer Regelungen für Eltern und Schwiegereltern von Fachkräften

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Mehr als 100.000 Ausländer sind 2023 per Familiennachzug eingewandert.
  • Hauptnationalitäten: Türken, Syrer, Inder, Kosovaren, Albaner.
  • 37.200 Visa für Kinder, 3.500 für Eltern, 44.400 für Ehepartner von Ausländern.
  • 16.300 Visa für Ehepartner mit deutscher Staatsangehörigkeit.
  • Höchststand von über 130.000 Nachzugsvisa 2023.
  • Rückläufiger Trend 2024, bedingt durch restriktive Maßnahmen der Bundesregierung.
  • Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten seit Juli 2023 für zwei Jahre ausgesetzt.
  • Nur rund 2.000 Visa an Syrer nach Nachzugsstopp ausgegeben.
  • Nachzugsrecht gilt hauptsächlich für Kernfamilie, mit wenigen Ausnahmen.
  • Neue Regelung für Eltern und Schwiegereltern von Hochqualifizierten seit März 2024.
  • Nur etwa 150 nachziehende Angehörige in diesem Jahr gemäß neuer Regelung.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Über 100.000 Visa zum Familiennachzug erteilt
  • Hauptnationalitäten: Türken, Syrer, Inder, Kosovaren, Albaner
  • Rund 37.200 Visa für Kinder, 3.500 für Eltern, 44.400 für Ehepartner von Ausländern
  • 16.300 Visa für Ehepartner von Deutschen
  • Höchststand von über 130.000 Visa in 2023
  • Rückläufiger Trend bei Visa-Erteilung im Jahr 2024
  • Zwei Jahre Aussetzung des Nachzugs für subsidiär Schutzberechtigte
  • Nur rund 2.000 Visa für Syrer nach Nachzugsstopp ausgegeben
  • Nachzugsrecht gilt meist für Kernfamilie
  • Ausnahmen für Härtefälle und Angehörige von Hochqualifizierten
  • Nutzung der neuen Möglichkeit für Eltern/Schwiegereltern gering (150 Personen)

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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