Unionspolitiker fordern Änderungen am EU-Auto-Paket

Politik: Änderungen am EU-Auto-Paket gefordert

() – Führende Politiker der fordern Änderungen am -Paket der EU-Kommission.

„Brüssel muss dringend nachsteuern“, sagte Gitta Connemann, Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) gegenüber dem Nachrichtenmagazin Politico. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann sagte unterdessen: „Ich setze darauf, dass es im weiteren Verfahren zu erheblichen Änderungen an dem Kommissionsvorschlag kommen wird.“ Das Aus vom Verbrenner-Aus dürfe „hohle Phrase“ bleiben, sagte Hoffmann. „Dafür reichen die Vorschläge der EU-Kommission noch nicht aus.“

Die EU-Kommission hatte das ab 2035 geplante faktische Verbot von Neuwagen mit Verbrennermotor am Dienstag aufgegeben. Das Ziel der CO2-Reduktion der gesamten Neuwagenflotte wurde von 100 auf 90 Prozent gesenkt – sofern das verbleibende CO2 durch den Einsatz von grünem Stahl oder emissionsarme Treibstoffe ausgeglichen wird.

Für Dienstwagen gelten allerdings strengere Regeln. Sie machen den Großteil des deutschen Neuwagenmarktes aus und sollen in 2035 zu 95 Prozent rein elektrisch fahren. Dies gilt nicht nur für neue, sondern auch für Bestandsautos.

„Über den Vorschlag der EU-Kommission für gewerbliche Fahrzeugflotten kann man nur den Kopf schütteln“, sagte Connemann. „Neue gesetzliche Quoten für Fahrzeugtypen in gewerblichen Flotten lehnen wir ab.“ Dabei gäbe es nur Verlierer. „Quoten und Regulierung führen nicht zu einem Hochlauf der Elektromobilität. Und schaden dem deutschen Mittelstand.“ Dass es dabei unterschiedliche Vorgaben für die EU-Staaten geben soll, sei „ein Standortnachteil mit Ansage“.

„Die und europäische Automobilindustrie benötigen echte Technologieoffenheit und Planungssicherheit über 2035 hinaus und keine Formelkompromisse, die am Ende immer noch zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber anderen Regionen der Welt führen“, sagte Hoffmann POLITICO weiter. Bereits im Vorfeld der Entscheidung hatte die Union maßgeblichen Druck ausgeübt, die bestehenden Regelungen zu flexibilisieren.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autos (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, Gitta Connemann, Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), CSU, Politico, EU-Kommission, deutsche Automobilindustrie

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Führende Politiker der Union fordern umfassende Änderungen am Auto-Paket der EU-Kommission, das ein faktisches Verbot von Neuwagen mit Verbrennermotor ab 2035 vorsieht, da sie befürchten, dass die aktuellen Vorschläge nicht ausreichen und Wettbewerbsnachteile für die deutsche Automobilindustrie zur Folge haben könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • EU-Kommission plant faktisches Verbot von Neuwagen mit Verbrennermotor ab 2035
  • Senkung des CO2-Reduktionsziels von 100 auf 90 Prozent
  • Strengere Regeln für Dienstwagen, die zu 95 Prozent rein elektrisch fahren sollen
  • Kritik an neuen gesetzlichen Quoten für gewerbliche Fahrzeugflotten
  • Forderung nach Technologieoffenheit und Planungssicherheit über 2035 hinaus
  • Druck der Union auf Flexibilisierung bestehender Regelungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Führende Politiker der Union fordern Änderungen am Auto-Paket der EU-Kommission
  • Gitta Connemann kritisiert die EU-Kommission und fordert Nachbesserungen
  • Alexander Hoffmann setzt auf erhebliche Änderungen im weiteren Verfahren
  • CSU-Landesgruppenchef bezeichnet das Aus vom Verbrenner-Aus als hohle Phrase
  • EU-Kommission hat geplantes Verbot von Neuwagen mit Verbrennermotor aufgegeben
  • CO2-Reduktionsziel für Neuwagenflotte von 100 auf 90 Prozent gesenkt
  • Für Dienstwagen gelten strengere Regeln, 95 Prozent sollen 2035 rein elektrisch fahren
  • Connemann lehnt neue gesetzliche Quoten für gewerbliche Fahrzeugflotten ab
  • Kritik an unterschiedlichen Vorgaben für EU-Staaten als Wettbewerbsnachteilig
  • Hoffmann fordert echte Technologieoffenheit und Planungssicherheit über 2035 hinaus
  • Union hatte bereits im Vorfeld Druck ausgeübt, bestehende Regelungen zu flexibilisieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Änderungen am Auto-Paket der EU-Kommission gefordert
  • Druck auf Brüssel zur nachdrücklichen Anpassung
  • Erhebliche Änderungen am Kommissionsvorschlag erwartet
  • Hohles Versprechen des Verbrenner-Aus kritisiert
  • Sinken des CO2-Reduktionsziels von 100 auf 90 Prozent
  • Strengere Regeln für Dienstwagen
  • Ablehnung neuer gesetzlicher Quoten für gewerbliche Fahrzeugflotten
  • Verlierer durch Quoten und Regulierung angekündigt
  • Behauptung, dass Quoten Elektromobilität nicht fördern
  • Standortnachteile für Deutschland durch unterschiedliche Vorgaben
  • Bedarf an Technologieoffenheit und Planungssicherheit über 2035 hinaus
  • Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Regionen der Welt befürchtet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Gitta Connemann äußert sich dazu, dass "Über den Vorschlag der EU-Kommission für gewerbliche Fahrzeugflotten kann man nur den Kopf schütteln" und lehnt neue gesetzliche Quoten ab.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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