Ischinger: EU darf keine Angst vor Moskau haben

Ischinger: EU darf keine Angst vor Moskau haben

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Sicherheitspolitik: EU-Hilfen für die Ukraine

München () – Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Europäische Union aufgerufen, im Ringen um weitere Ukraine-Hilfen keine Angst vor Kremlchef Wladimir Putin zu zeigen.

Ischinger sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, es wäre ein notwendiges Signal an Moskau, dass die eingefrorenen russischen Vermögen als Sicherheit für einen Milliarden-Kredit für die Verteidigung der Ukraine genutzt würden. Dieser Weg ersparte den EU-Staaten, auf das eigene Sparkonto zuzugreifen. „Und es sollte uns keine Angst machen, dass Russland dagegen klagt. Ich wünsche mir sehr, dass die EU damit der ganzen Welt zeigt, dass sie eben doch kein Papiertiger ist in dieser Frage für die Ukraine, sondern, dass sie tatsächlich handlungsfähig ist.“

Anders als viele Diplomaten sei er aber nicht der Auffassung, dass mit einem Scheitern des Gipfels schon das Ende der Fahnenstange bei der europäischen Hilfe für die Ukraine erreicht wäre. „Man kann natürlich auch auf anderem Weg der Ukraine helfen: Indem wir weiter selbst das Geld bereitstellen.“ Die EU habe in der Corona-Pandemie viele hundert Milliarden Euro mobilisiert. „Also, es ist noch nicht aller Tage Abend, wenn das beim Gipfel scheitert.“ Er glaube aber, dass die EU-Staats- und Regierungschefs wissen, „dass es um sehr viel geht und dass es sehr wichtig ist, dass sie sich jetzt Russland entschlossen entgegenstellen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfgang Ischinger (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Wolfgang Ischinger, Wladimir Putin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Europäische Union, Russland, EU-Staaten.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: München, Moskau.

Worum geht es in einem Satz?

Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, fordert die EU auf, im Kampf um Ukraine-Hilfen entschlossen zu handeln und eingefrorene russische Vermögen zur Finanzierung zu nutzen, um ein starkes Signal an Moskau zu senden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anhaltender Konflikt zwischen Russland und der Ukraine
  • Bedarf an finanzieller Unterstützung der Ukraine
  • Europäische Union als zentrale Akteurin in der Krisenbewältigung
  • Sorge um Einfluss und Aggression Russlands
  • Vorangegangene Beschlüsse zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögen
  • Notwendigkeit zur Demonstration von Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit der EU
  • Vergleich zu finanziellen Maßnahmen während der Corona-Pandemie
  • Diskussion über Diplomatie und militärische Unterstützung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wolfgang Ischinger fordert EU auf, im Ukraine-Hilfen-Ringen Angst vor Putin abzulegen
  • Vorschlag, eingefrorene russische Vermögen als Sicherheit für Milliarden-Kredit an Ukraine zu nutzen
  • Signal an Moskau, dass EU handlungsfähig ist
  • Ischinger glaubt nicht, dass ein Scheitern des Gipfels das Ende der Unterstützung für die Ukraine bedeutet
  • Alternative Wege zur Unterstützung der Ukraine durch direkte Geldmittel
  • Verweis auf Mobilisierung von hunderten Milliarden Euro während der Corona-Pandemie
  • EU-Staats- und Regierungschefs sollten Russland entschlossen entgegentreten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Signal an Moskau
  • Nutzung eingefrorener russischer Vermögen für Kredite
  • Verminderung des Drucks auf EU-Staaten
  • Möglichkeit von Klagen aus Russland
  • Stärkung der handlungsfähigkeit der EU
  • Fortdauernde Unterstützung der Ukraine möglich
  • Mobilisierung von Mitteln auch außerhalb des Gipfels
  • Notwendigkeit entschlossenes Auftreten gegen Russland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Wolfgang Ischinger zitiert. Er äußert, dass die EU ein Zeichen an Moskau senden sollte, indem eingefrorene russische Vermögen als Sicherheit für einen Milliarden-Kredit zur Verteidigung der Ukraine genutzt werden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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