Kiesewetter bezeichnet Ukraine-Verhandlungen als derzeit unklug

Kiesewetter bezeichnet Ukraine-Verhandlungen als derzeit unklug

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Verteidigungspolitik und Ukraine Konflikt in Berlin

Berlin () – Der Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) hat die aktuellen Gespräche für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der kritisiert.

„Aus meiner Sicht sind die laufenden Verhandlungen zur Ukraine strategisch und taktisch zum jetzigen Zeitpunkt unklug, weil dies ausschließlich nutzt“, sagte Kiesewetter der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Putin kommt militärisch nicht voran, und versucht deshalb den auf dem kognitiven Feld und dem zivil-hybriden Feld zu intensivieren. Die Pseudoverhandlungen nutzt Russland, um den Westen und weiter zu spalten, die Moral in der Ukraine zu untergraben und den Fokus Europas auf Scheinverhandlungen zu legen, statt auf Ausweitung der Sanktionen und Waffenlieferungen.“

Kiesewetter sprach sich für ein anderes Vorgehen aus. „Deshalb wäre es sinnvoll gewesen, wenn Europa den Kapitulationsplan bzw. die russische Wunschliste komplett abgelehnt und stattdessen die Unterstützung für die Ukraine massiv erhöht hätte, auch um die europäischen Prioritäten gegenüber klarzumachen“, so der CDU-Politiker.

„Solange Europa die Ukraine nicht als integralen Bestandteil der eigenen Sicherheit begreift und bereit ist, robuste Sicherheitsgarantien abzugeben, ist jedes Abkommen und jeder Plan sinnlos“, mahnte Kiesewetter. „Insofern wäre es strategisch am sinnvollsten, wenn Europa endlich die Ukraine massiv unterstützt, die Flugabwehr über Teilen der Ukraine übernimmt, weitreichende Waffen wie Taurus liefert, die Abschreckung bei der Nato-Ostflanke erhöht, Beobachtungsmissionen zu Verteidigungsmissionen ausstattet und die eingefrorenen russischen Vermögen vollständig der Ukraine zur Verfügung stellt. Und nicht Zeit bei unsinnigen Verhandlungen verplempert, ohne parallel massiv aufzurüsten und die Ukraine umfassend auch militärisch zu stärken“, sagte der CDU-Politiker.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Roderich Kiesewetter, Putin, Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: CDU, Rheinische Post, NATO.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ukraine.

Worum geht es in einem Satz?

Der Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) kritisiert die aktuellen Verhandlungen zum Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, da er glaubt, dass sie Russland nützen und stattdessen eine verstärkte Unterstützung für die Ukraine sowie eine Ablehnung der russischen Forderungen notwendig sei, um die europäische Sicherheit zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Russische Aggression in der Ukraine
  • Militärischer Stillstand der russischen Truppen
  • Strategische Gespräche zur Beendigung des Konflikts
  • Ziel Russlands, westliche Einheit zu untergraben
  • Ukraine als Teil europäischer Sicherheit nicht anerkannt
  • Mangelnde Unterstützung Europas für die Ukraine
  • Bedarf an robusten Sicherheitsgarantien für die Ukraine
  • Politische Einflussnahme Russlands auf europäische Staaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Roderich Kiesewetter kritisiert Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs
  • Hält Verhandlungen für strategisch unklug, nützlich nur für Russland
  • Putin versucht, den Krieg auf kognitiver und hybrider Ebene zu intensivieren
  • Russland nutzt Pseudoverhandlungen zur Spaltung des Westens und Untergrabung der Moral in der Ukraine
  • Plädiert für massive Unterstützung der Ukraine durch Europa
  • Empfiehlt Ablehnung der russischen Wunschliste
  • Warnt vor sinnlosen Abkommen, solange die Ukraine nicht als Teil europäischer Sicherheit betrachtet wird
  • fordert Erhöhung der NATO-Abschreckung und Militärhilfe für die Ukraine

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Taktisch unklueg für Verhandlungen
  • Vorteile für Russland
  • Spaltung des Westens und Europas
  • Untergrabung der Moral in der Ukraine
  • Ablenkung von Sanktionen und Waffenlieferungen
  • Notwendigkeit massiver Unterstützung für die Ukraine
  • Ablehnung des Kapitulationsplans
  • Erhöhung der Unterstützung für die ukrainische Sicherheit
  • Übernahme der Flugabwehr in der Ukraine
  • Lieferung weitreichender Waffen (z.B. Taurus)
  • Erhöhung der Abschreckung an der NATO-Ostflanke
  • Umrüstung von Beobachtungsmissionen zu Verteidigungsmissionen
  • Bereitstellung eingefrorener russischer Vermögen für die Ukraine

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Verteidigungspolitikers Roderich Kiesewetter (CDU) zitiert. Er kritisiert die aktuellen Verhandlungen zum Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine als strategisch unklug und plädiert für eine massive Unterstützung der Ukraine.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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