Ländervorstoß schlägt Schrittgeschwindigkeit an Unfallstellen vor

Sicherheit für Einsatzkräfte in Berlin

() – Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten sollen im Einsatz besser vor Rasern geschützt werden. Den Ländern liegt ein Antrag vor, wonach Verkehrsteilnehmer künftig an - und Einsatzstellen in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren müssen, berichtet die „Rheinische Post“ (Donnerstagausgabe).

In dem Antrag aus Schleswig-Holstein heißt es, eine Gefahr für Einsatzkräfte sei das hohe Tempo von Fahrzeugen, die sich der Einsatzstelle näherten.

Die Bundesregierung müsse daher die Straßenverkehrsordnung entsprechend erweitern. Künftig soll innerorts Schrittgeschwindigkeit zur Pflicht werden, wenn man an Unfall- und Einsatzstellen vorbeifährt.

Außerorts soll neben einer deutlichen Geschwindigkeitsreduzierung ein verpflichtender Spurwechsel eingeführt werden, wenn das möglich ist. Dem Vernehmen nach wird die Länderkammer im Januar darüber beraten.

Der Feuerwehrverband begrüßte den Vorstoß.

„Feuerwehrangehörige, die sich im Einsatz befinden, um etwa bei einem Verkehrsunfall das Leben eingeklemmter Personen zu retten, dürfen nicht selbst durch zu nah und rücksichtslos vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht werden“, sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, der Zeitung. Das sei jedoch zu oft die Realität.

Neben den notwendigen, gesetzlichen Vorgaben brauche es aber auch „genügend Polizeikräfte, um dies im Fall des Verstoßes aufzunehmen und auch in der , um es zu ahnden“, so Banse.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Karl-Heinz Banse.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Feuerwehrverband, Bundesregierung, Länderkammer, Schleswig-Holstein.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und Schleswig-Holstein statt.

Worum geht es in einem Satz?

Ein Antrag aus Schleswig-Holstein fordert, dass Verkehrsteilnehmer an Unfall- und Einsatzstellen künftig in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren müssen, um Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten besser vor Rasern zu schützen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Geschwindigkeit von Fahrzeugen an Einsatzstellen
  • Gefahr für Einsatzkräfte bei Verkehrsunfällen
  • Unzureichender Schutz für Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten
  • Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung zur Geschwindigkeit
  • Antrag aus Schleswig-Holstein als Hintergrund
  • Diskussion über Verkehrssicherheit und Einsatzkräfte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Antrag zur Verbesserung des Schutzes von Einsatzkräften vor Rasern
  • Vorschlag zur Anpassung der Straßenverkehrsordnung
  • Schrittgeschwindigkeit an Unfall- und Einsatzstellen innerorts
  • Pflicht zur Geschwindigkeitsreduzierung und Spurwechsel außerorts
  • Beratung der Länderkammer im Januar
  • Unterstützung des Deutschen Feuerwehrverbandes
  • Warnung vor Gefahren durch rücksichtslos vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer
  • Forderung nach mehr Polizeikräften und Justizressourcen zur Ahndung von Verstößen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bessere Sicherheit für Einsatzkräfte
  • Erhöhung des Schutzes vor Rasern
  • Pflicht zur Schrittgeschwindigkeit an Unfall- und Einsatzstellen
  • Einführung eines verpflichtenden Spurwechsels außerorts
  • Notwendigkeit von mehr Polizeikräften zur Überwachung
  • Bedarf an ausreichenden Justizressourcen zur Ahndung von Verstößen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, äußert sich zu den Gefahren für Einsatzkräfte durch rücksichtslos vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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