Wirtschaft: EU-Gericht reduziert Intel-Strafe
Luxemburg () – Das Gericht der Europäischen Union hat eine Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission gegen den Chiphersteller Intel weiter reduziert. Die ursprüngliche Strafe von 376 Millionen Euro wurde auf 237 Millionen Euro herabgesetzt, wie die Luxemburger Richter am Mittwoch mitteilten.
Mit der Entscheidung hatte die Kommission einen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Intel festgestellt, der darauf abzielte, den Wettbewerber AMD vom Markt für x86-Mikroprozessoren auszuschließen. Sie hatte daher gegen Intel eine Geldbuße in Höhe von 1,06 Milliarden Euro verhängt. Im Rahmen eines Verweisungsverfahrens wurde diese Entscheidung vom Gericht der Europäischen Union teilweise für nichtig erklärt, was später vom Gerichtshof bestätigt wurde. Später wurde eine neue Geldbuße festgesetzt.
Das Gericht stellte jetzt fest, dass die Kommission die Kriterien der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung korrekt angewandt hatte. Es entschied jedoch, dass die Bemessung der Geldbuße unter stärkerer Berücksichtigung der geringen Zahl der betroffenen Computer und des Zeitraums zwischen den wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen angepasst werden müsse. Die Rechtmäßigkeit des Beschlusses von 2023 wurde dabei nicht infrage gestellt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Europäischer Gerichtshof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es werden im Artikel keine vollständigen Namen von Personen genannt. Es sind nur Organisationen und Firmen erwähnt (wie Intel und AMD).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Europäischer Gerichtshof, EU-Kommission, Intel, AMD, Gericht der Europäischen Union, Gerichtshof
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Luxemburg.
Worum geht es in einem Satz?
Der Gerichtshof der Europäischen Union hat die Wettbewerbsstrafe gegen Intel von ursprünglich 376 Millionen Euro auf 237 Millionen Euro reduziert, nachdem festgestellt wurde, dass die EU-Kommission zwar einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung des Unternehmens erkannte, aber die Geldbuße neu bemessen werden musste.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission gegen Intel
- Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Intel
- Ziel der Marktverdrängung des Wettbewerbers AMD
- Ursprüngliche Geldbuße von 1,06 Milliarden Euro
- Teilweise Nichtigkeit der Entscheidung durch den Gerichtshof
- Neue Geldbuße nach dem Verweisungsverfahren
- Berücksichtigung der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung
- Anpassung der Geldbuße aufgrund betroffener Computer und Zeitraum der Verhaltensweisen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Reduzierung der Wettbewerbsstrafe auf 237 Millionen Euro
- Bestätigung der Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung
- Anpassung der Geldbuße unter Berücksichtigung neuer Kriterien
- Rechtmäßigkeit des Beschlusses von 2023 nicht infrage gestellt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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