Bundesinnenministerium geht gegen Scheinvaterschaften vor

Bundesinnenministerium geht gegen Scheinvaterschaften vor

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Gesellschaftspolitik: Bekämpfung von Scheinvaterschaften in Deutschland

Berlin () – Das Bundesinnenministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um Scheinvaterschaften zu bekämpfen. Der Entwurf, über den die „Welt“ berichtet, geht am heutigen Mittwoch ins Bundeskabinett.

Der Sozialbetrug, den das Haus von Alexander Dobrindt (CSU) mit dem Gesetz eindämmen will, funktioniert so: Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit erkennen gegen Geld oft dutzendfach Kinder an, die nicht ihre sind. Die ausländischen Kinder samt ihren Müttern erhalten so automatisch Aufenthaltstitel in Deutschland. Wenn, wie in solchen Fällen üblich, der „Vater“ keinen Unterhalt zahlen kann, springt der Staat mit Steuergeld ein.

Künftig sollen die Ausländerbehörden solchen Betrug verhindern. Im Gesetzentwurf heißt es: „Die Zustimmung der Ausländerbehörde zur Anerkennung ist in Fällen eines `aufenthaltsrechtlichen Gefälles` zwischen den Beteiligten (zum Beispiel der Anerkennende besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit, die Mutter eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung) erforderlich. Liegt die erforderliche Zustimmung der Ausländerbehörde nicht vor, weist das Standesamt den Antrag auf Eintragung des Vaters in den Geburtseintrag des Kindes zurück.“ So sollen Stellen, die den Vorgang der Vaterschaftsanerkennung beurkunden, entlastet werden – also etwa Notariate und Standesämter.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Standesamt (Archiv)

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Alexander Dobrindt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenministerium, Welt, CSU, Alexander Dobrindt, Ausländerbehörden, Standesamt, Notariate

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Nicht erwähnt

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Die beschriebenen Ereignisse finden in folgenden Orten statt: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesinnenministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um Scheinvaterschaften zu bekämpfen, indem künftig die Zustimmung der Ausländerbehörde zur Anerkennung nötig ist, um Sozialbetrug zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorfälle von Scheinvaterschaften
  • Sozialbetrug durch Vaterschaftsanerkennung gegen Geld
  • Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit erkennen nicht leibliche Kinder an
  • Aufenthaltsrechtliche Vorteile für ausländische Mütter und Kinder
  • Kosten für den Staat durch Unterhaltszahlungen
  • Missbrauch des Systems zur Erlangung von Aufenthaltstiteln
  • Notwendigkeit zur Reform der Regelungen zur Vaterschaftsanerkennung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesinnenministerium legt Gesetzentwurf vor
  • Ziel: Bekämpfung von Scheinvaterschaften
  • Sozialbetrug wird als Problem beschrieben
  • Männer erkennen gegen Geld Kinder an, die nicht ihre sind
  • Ausländische Kinder und Mütter erhalten Aufenthaltstitel
  • Staat übernimmt Unterhalt, wenn "Vater" nicht zahlen kann
  • Ausländerbehörden sollen künftig Betrug verhindern
  • Zustimmung der Ausländerbehörde erforderlich bei "aufenthaltsrechtlichem Gefälle"
  • Antrag auf Vaterschaftsanerkennung wird ohne Zustimmung abgelehnt
  • Entlastung für Notariate und Standesämter angestrebt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Eindämmung von Sozialbetrug
  • Verhinderung von Scheinvaterschaften
  • Entlastung von Notariaten und Standesämtern
  • Notwendigkeit der Zustimmung der Ausländerbehörde
  • Rückweisung von Anträgen ohne Zustimmung der Ausländerbehörde

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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