Forschung und Innovation in Saarbrücken
Saarbrücken () – Ein Chemiker der Universität des Saarlandes erhält für seine Forschung zur Herstellung wertvoller Materialien aus Kohle eine EU-Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro. Das teilte die Hochschule mit.
Dominik Munz will mit seinem Team in den kommenden fünf Jahren untersuchen, wie sich aus billigen Kohlenstoffverbindungen wie Kohle oder Graphit hochwertige Stoffe wie Diamant erzeugen lassen.
Der Schlüssel des Projekts mit dem Namen „Carb2Mol“ liege darin, Kohle mit Elektrizität so zu behandeln, dass Kohlenstoffatome gezielt in Moleküle und High-Tech-Materialien eingebaut werden können. Die benötigte Energie soll dabei idealerweise aus erneuerbaren Quellen stammen.
Auf diese Weise könnten etwa Überschüsse aus der Solarstromerzeugung genutzt werden, um industriell wichtige Rohstoffe nachhaltig herzustellen.
Die angestrebten Diamanten sind laut Munz nicht für Schmuck, sondern für Anwendungen in der Optoelektronik, etwa in LEDs, Solarzellen oder der Quantenkommunikation, gedacht. Das Projekt startet voraussichtlich Mitte 2026. Bis eine mögliche industrielle Anwendung erreicht werden kann, werde es jedoch noch lange Forschungsarbeit benötigen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dominik Munz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Universität des Saarlandes, EU, Hochschule, Dominik Munz.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Projekt startet voraussichtlich Mitte 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Saarbrücken
Worum geht es in einem Satz?
Ein Chemiker der Universität des Saarlandes erhält eine EU-Förderung von zwei Millionen Euro für das Forschungsprojekt „Carb2Mol“, das darauf abzielt, aus Kohle hochwertige Materialien wie Diamanten für industrielle Anwendungen durch eine gezielte Behandlung mit Elektrizität und erneuerbaren Energiequellen herzustellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forschung zur Herstellung wertvoller Materialien aus Kohle
- EU-Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro
- Ziel: Hochwertige Stoffe wie Diamant aus Kohlenstoffverbindungen erzeugen
- Kohle mit Elektrizität behandeln zur gezielten Umwandlung von Kohlenstoffatomen
- Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere Solarstrom
- Anwendungsbereiche: Optoelektronik, LEDs, Solarzellen, Quantenkommunikation
- Projektname „Carb2Mol“
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhalt von EU-Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro
- Untersuchung der Umwandlung von Kohle in hochwertige Materialien
- Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Herstellung
- Einsatz von produzierten Materialien in der Optoelektronik
- Mögliche Anwendung in LEDs, Solarzellen und Quantenkommunikation
- Projektstart voraussichtlich Mitte 2026
- Langfristiger Forschungsaufwand bis zur industriellen Anwendung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Dominik Munz erklärt, dass die angestrebten Diamanten nicht für Schmuck, sondern für Anwendungen in der Optoelektronik gedacht sind.
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