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Wirtschaft: Portoerhöhung und Postdienst in Berlin
Berlin () – Der DHL-Konzern zeigt sich davon überzeugt, dass die Portoerhöhung im Januar zu niedrig gewesen sei. „Einfach auf niedrige Portopreise zu setzen und uns immer enger zu regulieren, halten wir für riskant, wenn gleichzeitig der privat finanzierte, flächendeckende Universaldienst aufrechterhalten werden soll“, sagte DHL-Vorstandchef Tobias Meyer der „Rheinischen Post“ und dem „Bonner General-Anzeiger“ (Samstagausgaben).
In anderen Ländern wie Dänemark sei der universelle Postdienst bereits abgeschafft worden, bei DHL sei im Inland ein höheres operatives Ergebnis nötig als die erwarteten eine Milliarde Euro, um das Pakete- und Briefegeschäft mit neuen Standorten zusammenzuführen. „Um die nötigen Investitionen zu stemmen, brauchen wir hierzulande ein operatives Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Rendite dieser Größenordnung sieht das neue Postgesetz auch vor. Mit der aktuellen Regulierungspraxis lässt sich das nicht erreichen“, sagte Mayer.
Er hält daran fest, dass Unternehmen im Weihnachtsgeschäft und vergleichbaren Wochen mit „Starkgeschäft“ Zuschläge für den Versand von Paketen zahlen müssen. „Wir müssen unser Netzwerk mit hohen Investitionen so ausbauen, dass es auch an den wenigen Spitzentagen gut funktioniert. Das ist teuer. Die Unternehmen, die dann an den Spitzenzeiten tatsächlich Pakete versenden, tragen seit diesem Jahr einen Teil der Mehrkosten mit“, erklärte er. Eine Ausnahme für kleine Versender lehnt er ab, denn dann könne DHL eine Klage drohen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tobias Meyer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DHL, Rheinische Post, Bonner General-Anzeiger
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Dänemark
Worum geht es in einem Satz?
DHL-Vorstandschef Tobias Meyer kritisiert die zu niedrige Portoerhöhung und betont die Notwendigkeit eines höheren operativen Ergebnisses von rund 1,3 Milliarden Euro, um den flächendeckenden Universaldienst und notwendige Investitionen aufrechtzuerhalten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Überzeugung von DHL, dass Portoerhöhung zu niedrig war
Befürchtung um den privat finanzierten Universaldienst
Vergleich mit anderen Ländern, wo universeller Postdienst abgeschafft wurde
Notwendigkeit eines höheren operativen Ergebnisses
Ziel der Investitionen steigt auf 1,3 Milliarden Euro pro Jahr
Herausforderungen durch aktuelle Regulierungspraxis
Kosten für den Ausbau des Netzwerks bei Spitzengeschäften
Ablehnung einer Ausnahme für kleine Versender
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
DHL-Vorstandchef Tobias Meyer äußert sich zur zu niedrigen Portoerhöhung im Januar
Warnung vor Risiken einer zu niedrigen Preisgestaltung und enger Regulierung
Vergleich mit Dänemark, wo der universelle Postdienst abgeschafft wurde
Notwendigkeit eines operativen Ergebnisses von rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr
Aktuelle Regulierungspraxis wird als ungenügend angesehen
Forderung nach Zuschlägen für Paketversand zu Spitzenzeiten
Ablehnung einer Ausnahme für kleine Versender, um Klagen zu vermeiden
Welche Konsequenzen werden genannt?
Risiko einer Abschaffung des universellen Postdienstes
Notwendigkeit eines höheren operativen Ergebnisses
Erforderliche Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr
Unzureichende Erreichbarkeit der Rendite laut neuem Postgesetz
Hohe Investitionen zur Optimierung des Netzwerks
Unternehmen zahlen Zuschläge während Starkgeschäftszeiten
Ablehnung einer Ausnahme für kleine Versender
Potenzielle Klage durch DHL bei Ausnahmegenehmigungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tobias Meyer, dem Vorstandschef von DHL, zitiert. Er äußert Bedenken bezüglich zu niedriger Portopreise und der Notwendigkeit eines höheren operativen Ergebnisses.