Niedriglohnquote in Thüringen stagniert nach Jahren des Rückgangs

Wirtschaft in Thüringen: Niedriglohnjobs im Trend

() – Die Zahl der Niedriglohnjobs in ist im April nahezu unverändert geblieben. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, arbeiteten im April dieses Jahres rund 146.000 in einem Beschäftigungsverhältnis, das unter die bundesweite Niedriglohnschwelle von 14,32 brutto pro Stunde fällt.

Das entspricht einem Anteil von 17,1 Prozent aller Jobs im Freistaat.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2024, als die Quote noch bei 17,4 Prozent lag, hat sich die Situation damit kaum verändert. Dieser Stillstand folgt auf einen deutlichen langfristigen Rückgang.

Innerhalb von zehn Jahren hatte sich der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten von 34,0 Prozent im April 2014 auf den aktuellen Stand nahezu halbiert.

Als einen Grund für den historischen Rückgang nennt das Statistikamt den kontinuierlichen Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns. Dieser stieg seit 2015 von 8,50 Euro auf 12,41 Euro im Jahr 2025.

Zum Niedriglohnsektor zählen alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse ohne Auszubildende, die weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttostundenverdienstes erhalten.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Thüringer Landesamt für Statistik, Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

April 2024

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Im April 2024 blieben die Niedriglohnjobs in Thüringen mit etwa 146.000 Beschäftigten nahezu konstant bei 17,1 Prozent, nach einem langfristigen Rückgang seit 2014, der vor allem durch den Anstieg des Mindestlohns verursacht wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zahl der Niedriglohnjobs bleibt nahezu unverändert
  • Rund 146.000 Menschen in Niedriglohnjobs
  • Niedriglohnschwelle liegt bei 14,32 Euro brutto pro Stunde
  • Anteil der Niedriglohnjobs bei 17,1 Prozent
  • Vergleich zum Vorjahresmonat: 17,4 Prozent
  • Langfristiger Rückgang der Niedriglohnbeschäftigten
  • Rückgang von 34,0 Prozent im April 2014
  • Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns seit 2015
  • Mindestlohn stieg von 8,50 Euro auf 12,41 Euro bis 2025
  • Definition des Niedriglohnsektors: unter zwei Drittel des mittleren Bruttostundenverdienstes

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zahl der Niedriglohnjobs nahezu unverändert
  • Anteil der Niedriglohnjobs bei 17,1 Prozent
  • Vergleich zum Vorjahr zeigt kaum Veränderung
  • Langfristiger Rückgang des Anteils niedriger Löhne
  • Historischer Rückgang von 34,0 Prozent in 2014 auf 17,1 Prozent
  • Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns als Grund für den Rückgang

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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