Linke kritisiert mangelhafte Verträge für studentische Beschäftigte an Hochschulen
Veröffentlicht
News - Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Hochschulpolitik in Sachsen-Anhalt unter Kritik
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat der Landesregierung vorgeworfen, einen Rechtsbruch bei der Beschäftigung von studentischen Hilfskräften an den Hochschulen billigend in Kauf zu nehmen. Dies teilte der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, Hendrik Lange, am Montag mit.
Grundlage der Kritik ist die Auswertung einer parlamentarischen Anfrage zur sogenannten schuldrechtlichen Vereinbarung, die eigentlich Planungssicherheit und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bringen sollte.
Die Auswertung zeigt laut Lange massive Defizite bei der Umsetzung. So hätten im vergangenen Jahr nur etwa 13 Prozent der rund 5.000 neu eingestellten studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte einen Vertrag mit der vereinbarten Mindestlaufzeit von zwölf Monaten erhalten.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg würden Abweichungen von dieser Laufzeit nur in knapp der Hälfte der Fälle begründet, an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werde dies statistisch gar nicht erfasst.
Lange bezeichnete die Vereinbarung als gescheitert und warf der Landesregierung vor, sich wegzuducken. ‚Die Ausreden sind aufgebraucht, die Fakten liegen auf dem Tisch‘, sagte er. Den Beschäftigten seien Verbesserungen versprochen worden, nun müsse geliefert werden.
Die schuldrechtliche Vereinbarung war zwischen dem Land, den Hochschulen und den Gewerkschaften geschlossen worden, um prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu beenden.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Studie: Gen Z durch Generationenkonflikte im Job besonders belastet 15. Juli 2025 Berlin () - Rund jeder vierte Beschäftigte in Deutschland erlebt bei der täglichen Arbeit Generationenkonflikte. Besonders häufig seien Spannungen zwischen verschiedenen Altersgruppen im Gesundheitswesen und…
Etwas mehr Beschäftigte an Hochschulen im Jahr 2024 2. Oktober 2025 Hochschulbesetzung in Deutschland 2024 Wiesbaden () - An den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken waren zum Jahresende 2024 rund 805.700 Personen beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt…
Atypische Beschäftigung weiter rückläufig 10. Juni 2025 Wiesbaden () - Der Anteil atypisch Beschäftigter an allen Kernerwerbstätigen hat im Jahr 2024 bei 17,2 Prozent gelegen. Damit hält der kontinuierliche Rückgang seit Beginn…
Importpreise im Dezember weiter mit starkem Rückgang 31. Januar 2024 Wiesbaden () - Die Importpreise waren im Dezember 2023 um 8,5 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte,…
Billige Energie lässt Importpreise weiter sinken 28. November 2025 Wirtschaftsdaten: Preisentwicklung in Deutschland Wiesbaden () - Die Importpreise in Deutschland waren im Oktober um 1,4 Prozent niedriger als im letzten Jahr. Das teilte das…
Zahl der Schutzsuchenden gestiegen 23. Mai 2024 Wiesbaden () - Zum Jahresende 2023 sind in Deutschland rund 3,17 Millionen Menschen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)…
Importpreise legen im März zu 30. April 2025 Importpreise legen im März zu Wiesbaden () - Die Importpreise in Deutschland sind im März 2025 um 2,1 Prozent höher gewesen als im Vorjahresmonat. Das…
Zahl der Beschäftigten in Gesundheitsberufen konstant 1. März 2024 Wiesbaden () - Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen in Deutschland ist im Jahr 2022 nahezu konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag…
Jeder Zweite fühlt sich von Nachrichtenflut im Netz überfordert 22. Mai 2024 Berlin () - Jeder Zweite fühlt sich von der Nachrichtenflut im Netz häufig überfordert. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom…
Zahl registrierter Schutzsuchender gestiegen 30. Juni 2025 Wiesbaden () - Zum Jahresende 2024 sind in Deutschland rund 3,3 Millionen Menschen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)…
Erzeugerpreise im September gesunken 20. Oktober 2025 Wirtschaftsanalysen aus Wiesbaden im September Wiesbaden () - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im September 2025 um 1,7 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Im…
Einwanderer in vielen Mangelberufen überdurchschnittlich vertreten 22. Oktober 2025 Gesellschaft: Einwanderung und Fachkräftemangel in Deutschland Wiesbaden () - In vielen Engpassberufen in Deutschland sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. So hatten 60 Prozent…
Statistisches Bundesamt bestätigt BIP-Zahlen für viertes Quartal 25. Februar 2025 Statistisches Bundesamt bestätigt BIP-Zahlen für viertes Quartal Wiesbaden () - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im vierten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal preis-, saison-…
Importpreise im Januar gestiegen 28. Februar 2025 Importpreise im Januar gestiegen Wiesbaden () - Die Importpreise sind im Januar 2025 um 3,1 Prozent höher gewesen als im Januar 2024. Dies war der…
Importpreise im September zurückgegangen 31. Oktober 2025 Wirtschaftliche Entwicklung der Import- und Exportpreise in Wiesbaden Wiesbaden () - Die Importpreise waren im September 2025 um 1,0 Prozent niedriger als im September 2024.Im…
Importpreise im April gesunken 28. Mai 2025 Wiesbaden () - Die Importpreise in Deutschland sind im April 2025 um 0,4 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis)…
Importpreise gehen im Mai zurück 30. Juni 2025 Wiesbaden () - Die Importpreise in Deutschland sind im Mai 2025 um 1,1 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am…
So viele minderjährige Rekruten wie nie 28. Januar 2025 So viele minderjährige Rekruten wie nie Berlin () - Die Zahl der minderjährigen Rekruten bei der Bundeswehr hat 2024 ein Rekordhoch erreicht.Von den im vergangenen…
Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert die Landesregierung für die mangelhafte Umsetzung einer Vereinbarung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für studentische Hilfskräfte, da nur etwa 13 Prozent der neu eingestellten Kräfte einen Vertrag mit der vorgesehenen Mindestlaufzeit von zwölf Monaten erhielten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Vorwurf der Fraktion Die Linke an die Landesregierung
Rechtsbruch bei Beschäftigung von studentischen Hilfskräften
Auswertung einer parlamentarischen Anfrage
Ziel der schuldrechtlichen Vereinbarung: Planungssicherheit und bessere Arbeitsbedingungen
Massive Defizite bei der Umsetzung festgestellt
Nur 13 Prozent der Hilfskräfte erhielten Mindestlaufzeitvertrag
An den Universitäten unzureichende Begründungen für Abweichungen von der Laufzeit
Vereinbarung zwischen Land, Hochschulen und Gewerkschaften zur Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Fraktion Die Linke kritisiert Landesregierung für Rechtsbruch bei studentischen Hilfskräften
Hochschuldpolitischer Sprecher Hendrik Lange äußert sich zur Thematik
Kritik basiert auf Auswertung einer parlamentarischen Anfrage zur schuldrechtlichen Vereinbarung
Vereinbarung sollte Planungssicherheit und bessere Arbeitsbedingungen schaffen
Nur 13 Prozent der 5.000 neuen hilfskräfte erhielten Vertragslaufzeit von zwölf Monaten
An Martin-Luther-Universität sind Abweichungen in knapp der Hälfte der Fälle unzureichend begründet
Otto-von-Guericke-Universität erfasst Abweichungen statistisch nicht
Lange erklärt Vereinbarung als gescheitert, wirft Landesregierungwegducken vor
Beschäftigten wurden Verbesserungen versprochen, nun müsse gehandelt werden
Vereinbarung wurde zwischen Land, Hochschulen und Gewerkschaften geschlossen
Welche Konsequenzen werden genannt?
Massive Defizite bei der Umsetzung der Vereinbarung
Nur 13 Prozent der neuen Hilfskräfte erhielten Verträge mit Mindestlaufzeit
Abweichungen von Laufzeiten werden teilweise nicht begründet
Vereinbarung wird als gescheitert bezeichnet
Vorwurf an die Landesregierung, sich nicht zu kümmern
Forderung nach Lieferung von Verbesserungen für Beschäftigte
Ziel der Vereinbarung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu beenden, wird nicht erreicht
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Hendrik Lange bezeichnete die Vereinbarung als gescheitert und warf der Landesregierung vor, sich wegzuducken.